Meine Zeit ohne DSL und Internet scheint ein Ende zu haben. Es ist schon faszinierend wie man innerhalb der letzten 10 Jahre mit seiner Arbeit vom Internet abhängig geworden ist. Von daher ist gerade das letzte Thema der Sendung um so wichtiger. Unser Leben wird immer mehr von Technik durchdrungen und vernetzt und die daraus resultierenden Informationen müssen geschützt werden, um in Zukunft auch ein Leben mit Privatsphäre zu gewährleisten.
Moderator: Timon Royer
Themen:
- Apple schaltet Boot-Camp-Assistenten mit Ende der Beta-Phase ab
- Telekom-Konkurrenz bei Glasfaserausbau in der Pflicht
- Instant Messenger Trillian kommt auf den Mac
- Xbox 360 - Freund werben, 10 Spiele erhalten
- Skype-Videotelefonate in höherer Auflösung
- Informatiker plädiert vor Bundesverfassungsgericht für “Schutz des Denkens”
Was ist Z! - News? Z! - News ist ein persönlicher Kommentar als Audio-Podcast der interessante Technologie-Nachrichten jeden Mittwoch und Freitag zusammenfasst.
Meine Zeit ohne DSL und Internet scheint ein Ende zu haben. Es ist schon faszinierend wie man innerhalb der letzten 10 Jahre mit seiner Arbeit vom Internet abhängig geworden ist. Von daher ist gerade das letzte Thema der Sendung um so wichtiger. Unser Leben wird immer mehr von Technik durchdrungen und vernetzt und die daraus resultierenden Informationen müssen geschützt werden, um in Zukunft auch ein Leben mit Privatsphäre zu gewährleisten.
Moderator: Timon Royer
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Themen:
Apple schaltet Boot-Camp-Assistenten mit Ende der Beta-Phase ab
Selbst wenn es nicht wirklich aufgefallen ist, aber Apples Boot Camp war bis jetzt eine Beta-Version. Erst mit OS X 10.5 soll es fester Bestandteil von OS X sein. Deshalb laufen die bisherigen Versionen mit Erscheinen von OS X 10.5 aus. Praktisch bedeutet dies, dass man die erstellten Treiber CDs weiterhin nutzen kann. Der Boot Camp Assistent 1.4 läuft allerdings spätestens ab dem 1.1.2008 nicht mehr. Man kann dann also nicht mehr mit dem Assistenten die Partitionen wieder löschen oder menügeführt einrichten. Per Kommandozeile lässt sich aber trotzdem eine Windows Partition erstellen.
Telekom-Konkurrenz bei Glasfaserausbau in der Pflicht
Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat sich zum Ausbau des Glasfasernetzes geäußert. Er erwartet von den Konkurrenten der Deutschen Telekom ebenfalls Engagement im Ausbau des Glasfasernetzes, um höhere Bandbreiten zur ermöglichen. Gerade in Ballungsgebieten ist dies durchaus wünschenswert und machbar anstatt nur auf ein Netz zu setzen, dass einfach weitervermietet wird. Als Vorbild wurde hierbei explizit Netcologne erwähnt, die in Eigeninitiative Glasfaseranschlüsse zum Endkunden verlegt haben. Netcologone liegt mit Bandbreiten von 100 Mbit/s hierbei weit über den üblich verfügbaren VDSL Bandbreiten von 25 Mbit/s.
Instant Messenger Trillian kommt auf den Mac
Der Multiprotokoll-Messenger Trillian ist in der Windows-Welt schon seit längerem bekannt. Inzwischen gibt es eine erste Alpha Version von Trillian für OS X. Optisch gesehen vermag sich der Messenger nicht so recht in die gewohnte OS X Optik einzufügen. Trillian ist unter Windows in einer kostenlosen Version und einer kostenpflichtigen Version mit erweiterter Funktionalität erhältlich. Zu den erweiterten Funktionen gehören unter anderem die Unterstützung für das Jabber-Protokoll so wie Videochat-Funktionen. Leicht wird es Trillian vermutlich nicht haben, da unter OS X mit dem kostenlosen Multiprotokoll-Messenger Adium eine ernstzunehmende Konkurrenz vorhanden ist. Adium setzt hierbei auf die OpenSource Bibliothek libpurple. Auch das unter OS X kostenlos mitgelieferte iChat bietet einen Videochat und auch die Unterstützung für das Jabber Protokoll.
Xbox 360 - Freund werben, 10 Spiele erhalten
Wer ohnehin von seiner Xbox 360 begeistert ist wird sich freuen zu hören, dass Microsoft jetzt Nutzer belohnt die Freunde und Bekannte zum Kauf einer Xbox 360 motivieren. Für jeden neu geworbenen Xbox 360 Käufer gibt Microsoft einen Gutschein für 10 vorausgewählte Xbox-Live-Arcade-Spiele. Die Anzahl der Teilnehmer ist momentan europaweit auf 25000 Teilnehmer begrenzt. Man sollte sich also beeilen sich zu registrieren. Es ist aber nicht auszuschließen, dass Microsoft bei entsprechendem Erfolg die Aktion ausdehnt.
Skype-Videotelefonate in höherer Auflösung
Skype hat in seiner neuesten Beta 3.6 für Windows die Videotelefonate deutlich verbessert. Für die hochauflösenden Videotelefonate wird allerdings ein Dual-Core-Prozessor benötigt und mindestens eine Bandbreite von 380 KBit/s für den Upload. Etwas stutzig macht allerdings, dass Skype die Funktionalität momentan erst einmal nur auf Logitech-Kameras beschränkt. Ob dies technische Gründe hat oder ob es sich ähnlich wie bei Skype und Intel um eine Marketing-Kooperation handelt ist noch unklar. Wirklich neu ist diese Funktionalität allerdings nicht, bereits seit längerem ist es mit etwas Anpassungsarbeit möglich höher auflösende Videotelefonate zu führen, dies ist sowohl mit Skype für Windows als auch unter Skype für OS X möglich.
Informatiker plädiert vor Bundesverfassungsgericht für “Schutz des Denkens”
Der Informatiker Andreas Pfitzmann hat eine interessante Diskussion zum Thema Online-Durchsuchungen angestossen. Er geht dabei davon aus, dass Mensch und Computer immer mehr Verbindungen eingehen. Damit meint er, dass Computer immer mehr wichtige Funktionen in unserem Leben übernehmen und in vielen Bereichen des Lebens assistieren. Dadurch entsteht seiner Meinung nach eine immer engere symbiotische Verbindung zwischen Menschen und Computern.
Als Beispiel für diese Symbiose werden intelligente Hörgeräte angeführt. Ähnliche Technik verbreitet sich immer mehr in unserem Leben und wird zunehmen unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags. Deshalb sieht er die Online-Durchsuchungen nicht nur unter dem Aspekt der Unverletzlichkeit der Wohnung gemäß Artikel 13 des Grundgesetzes. Er weißt darauf hin die Online-Durchsuchung nicht einfach nur eine Erweiterung der klassischen Hausdurchsung ist sondern eher vergleichbar ist mit einem direkten körperlichen Eingriff, der mit der “Verabreichung bewusstseinsverändernder Drogen zum Zwecke des Erlangens von Aussagen” vergleichbar sei. Mit der computerunterstützten Persönlichkeitserweiterung gehe es bei der Entscheidung zur Online-Durchsuchung künftig zentral um den “Schutz des autonomen und unbeobachteten Denkens”, so Pfitzmann in seinem Plädoyer.
Ein interessanter Punkt seiner Ausführung ist auch der Hinweis auf die teils grundverschiedene Wahrnehmung der Lebensrealität in den verschiedenen Bevölkerungsschichten. Für diejenigen die sich nicht für die Digitalisierung interessieren und deshalb nicht verstehen was sich dadurch verändert sind Online-Durchsuchungen einfach nur eine Technik. Für diejenigen aber deren Leben von der Digitalisierung durchdrungen ist, ist es einschneidender Eingriff in das eigene Leben.
Länge: 15:12
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Funktioniert bei mir nie.
Geht doch :)
Hab euch eine email geschrieben, da ich meinen Kommentar nicht posten kann. es kommt immer eine spammeldung.
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