Was ist Z! - News? Z! - News ist ein persönlicher Kommentar als Audio-Podcast der interessante Technologie-Nachrichten jeden Mittwoch und Freitag zusammenfasst.
Moderator: Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
Das iPhone ist giftig und kann unfruchtbar machen
Das in Elektronik nicht nur umweltfreundliche Bauteile stecken ist sicherlich wenig verwunderlich. Greenpeace hat sich jetzt das iPhone vorgenommen und festgestellt, dass zwei Bauteile nach wie vor giftige Stoffe enthalten. Dazu gehört zum einen die integrierte Handy-Antenne und das Headset-Kabel. Greenpeace macht daraus natürlich eine öffentlichkeitswirksame Aktion. Apple selbst gibt an, dass es noch bis Ende 2008 dauern wird bis alle Produktlinien nur noch umweltfreundliche Bauteile enthalten werden.
Apple will MacOS X Leopard am 26. Oktober 2007 ausliefern
So langsam wird es ernst mit OS X Leopard. Am 26. Oktober 2007 soll OS X Leopard bei uns zum Preis von 129 EUR erhältlich sein. Das Update könnte sich durchaus lohnen, da Funktionen wie TimeMachine einem eine gute Sicherheit der Daten bei wenig Aufwand versprechen. Auch der Finder wurde komplett überarbeitet und die überarbeitete Kindersicherung ist inzwischen wesentlich brauchbarer als noch in OS X Tiger. Nicht zu vergessen ist auch, dass Bootcamp endlich fest zu Leopard gehören wird. Apple selbst spricht von über 300 neuen Funktionen in OS X Leopard, die auch entsprechend auf der Website genannt werden.
Deutschland beim Breitband nur EU-Mittelmaß
Technisch gesehen steht Deutschland eigentlich recht gut positioniert im Breitbandmarkt. Techniken wie ADSL2+ und VDSL sind vielversprechend. Einziges Problem ist allerdings nach wie vor, dass sich die Technik im europäischen Vergleich noch nicht so recht verbreitet hat. Gerade mal ein Fünftel der Bundesbürger (21,1%) nutzen einen Breitbandanschluß. Damit liegt Deutschland allerdings immer noch etwas über dem EU-Durchschnitt von 18,2%.
Webshop Mediaonline.de wird eingestellt
Die Media-Saturn-Gruppe schließt ihren Online-Shop mediaonline.de. Laut offizieller Mitteilung sollen die E-Commerce Aktivitäten auf mediamarkt.de gebündelt werden. Wie man es auch sehen will, praktisch gesehen ist es ein ziemlicher Rückzug aus dem Online-Geschäft. Zu Beginn waren die Online-Angebote unter mediamarkt.de erreichbar. Danach wurde das Angebot komplett getrennt unter mediaonline.de untergebracht. Lediglich Schnäppchen sollen jetzt noch auf mediamarkt.de zu bestellen sein. Für alles andere muss man wieder ins Ladengeschäft. Dies ist sicherlich nicht die beste Möglichkeit Kunden zu gewinnen oder zu behalten.
HD-Disc-Krieg: “Transformers” sehr einsam an der Spitze
HD DVD gegen Blu-ray so sieht es momentan jedenfalls aus. Die Blu-ray Player sind nach wie vor um einiges teurer als HD DVD Player. Dafür kontert das Blu-ray Lager jetzt mit besonders günstigen Angeboten. Der Disney-Konzern bietet momentan an sich aus 38 Blu-ray Titeln zwei Scheiben auszusuchen und die günstigere der beiden umsonst zu erhalten. Das wirkt sich natürlich auf die Verkaufscharts aus. Die ersten drei Plätze werden von Blu-ray Disney-Titeln belegt. Die erste HD DVD ist mit “Transformers” dann erst auf dem vierten Platz. Ob solche Aktionen allerdings für einen langfristigen Erfolg der Blu-ray Disc sorgen ist fraglich.
Ein Vorteil der HD DVD ist das sie im Gegensatz zu Blu-ray keine Regionalcodes hat wie man sie auch von herkömmlichen DVDs kennt. Auch die Produktionskosten der HD DVD liegen wesentlich unter der von Blu-ray Discs. Eine Blu-ray Disc lässt sich derzeit nicht unter 4 EUR produzieren (Stand April 2004), eine HD DVD lässt sich hingegen schon für 1,50 EUR herstellen.
Apple macht Musik ohne DRM billiger
Apple bekommt so langsam ernsthafte Konkurrenz zum eigenen iTunes Store. Amazon verkauft Songs aus dem Musikkatalog von Universal bereits für 89 Cent im MP3 Format, Wal Mart hat mit 94 Cent pro MP3 Datei ähnliche Preise. Verständlich das Apple hier schnellstens nachziehen muss. Apple hat angekündigt, dass die Preise für die DRM freien AAC-Daten des iTunes Stores ab sofort nur noch 99 Cent zu zahlen sind. Damit sind DRM freie Dateien auf dem gleichen Niveau wie herkömmliche DRM-Dateien. Es wird also Zeit das sich die anderen Musiklabel auch bewegen und ihre Songs endlich in einem verbraucherfreundlichen Format verkaufen. Apple hat außer den DRM freien Songs von EMI insgesamt zwei Millionen Songs der bedeutendsten Independent-Labels im Angebot.
Zur erwähnen ist auch, dass laut Steve Jobs die DRM freien Songs gut ankommen und anscheinend nicht die von der Musikindustrie befürchteten Raubkopien ein Hindernis für DRM freie Songs sind. Von daher scheint es nicht zu nennenswerten Gewinneinbrüchen durch den Wegfall von DRM gekommen zu sein.
iPhone in Frankreich ohne SIM-Lock
Das französische Verbraucherrecht zwingt Apple dazu in Frankreich, dass das iPhone auch ohne Vertrag und SIM-Lock angeboten werden muss. Vermutlich wird dies allerdings nicht zum gleichen Preis von bisher 399 EUR sein. Außerdem hat in Frankreich der Verbraucher das Recht den SIM-Lock entfernen zu lassen. In den ersten sechs Monaten kann der Provider hierfür eine Servicegebühr erheben. Nach diesem Zeitraum muss er die Entsperrung jedoch kostenlos durchführen. Es bleibt ohnehin abzuwarten ob Apple auf Dauer nicht erfolgreicher sein wird wenn es das iPhone auf dem freien Markt verkauft.
BBC-Archiv auch für Linux und Mac
Das BBC-Aufsichtsgremium hat mehr Offenheit für das Sendungsarchiv der BBC verordnet. Bisher war das Archiv nur über Windows mit der BBC eigenen Software iPlayer abrufbar. Jetzt soll in einer Kooperation zusammen mit Adobe das Angebot auch per Streaming mit dem Flash-Player unter Linux und Mac verfügbar gemacht werden.
Downloads der Sendungen bleiben allerdings erstmal auf Windows beschränkt. Grund hierfür ist, dass aus Urheberrechtsgründen die BBC die Sendungen maximal 30 Tage nach Ausstrahlung bereithalten kann. Um dies sicherzustellen greift die BBC auf DRM Lösungen von Microsoft zurück.
Apple-Chef kündigt Entwicklungsumgebung für iPhone und iPod touch an
Nachdem vermutlich die gesamte Apple-Entwicklergemeinde recht frustriert war zu erfahren, dass für das iPhone keine ernstzunehme Entwicklungsumgebung kommen würde, darf nun aufgeatmet werden. Apple kündigt an im Februar 2008 ein Software Development Kit (SDK) für das iPhone bereitzustellen um vollwertige Anwendungen zu entwickeln. Alles andere wäre auf Dauer auch eine Enttäuschung gewesen, insbesondere angesichts der vorhandenen Konkurrenz und Entwicklungsplattformen im Mobilfunkmarkt. Dies hat auch den positiven Effekt, dass dann offiziell auch Anwendungen für den iPod touch entwickelt werden können. Dies erschließt einen recht umfangreichen Markt.
Länge: 17:26
Wer sich zu den Sendungen äußern möchte kann dies gerne über unsere
Kommentarfunktion hier auf der Website tun. Wichtig: Eure E-Mail
Adresse wird zu eurem Schutz bei den Kommentaren nicht eingeblendet!
Außerdem könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail an dialogATz-podPUNKTde schicken.