Was ist Z! - News? Z! - News ist ein persönlicher Kommentar als Audio-Podcast der interessante Technologie-Nachrichten jeden Mittwoch und Freitag zusammenfasst.
Moderator: Timon Royer
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Themen:
Sind 1 GByte gleich 1.000 MByte?
Der Festplatten-Hersteller Seagate hat sich bei einer Sammelklage außergerichtlich geeinigt. Gegenstand der Klage war, dass Seagate wie auch alle anderen Festplatten-Hersteller ihre Speicherkapazitäten in GByte auf Dezimalbasis angeben. Ein GByte entspricht dann allerdings nur 1000 MByte. Die Speicheranzeige der Betriebssysteme hat aber als Basis das Binärsystem. Ein MByte entspricht im binären Zahlensystem damit 1024 KByte, d.h. 1000 KByte im Dezimalsystem.
Rechnerisch gesehen haben also beide Seiten recht. In der Praxis führt dies allerdings zu enormen Differenzen. Bei einem Terrabyte sind dies bereits 10 Prozent Unterschied. Für eine 500GByte Festplatte bedeutet dies im Endeffekt eine tatsächlich nutzbare Kapazität von 465 GByte.
Nicht nur bei Festplatten sind die Angaben auf Basis des Dezimalsystems auch die Übertragungsraten von Netzwerk-Verbindungen werden so angegegeben. Arbeitsspeicher und Cache-Speicher von Prozessoren wird hingegen das Binärsystem als Basis zugrunde gelegt.
Die Festplatten-Hersteller machen zu diesen Unterschieden natürlich Angaben auf den Verpackungen. Allerdings hilft das den meisten Verbrauchern sicherlich nicht, da die Informationen entweder zu klein aufgedruckt sind oder nicht verstanden werden.
Telekom sucht Testkunden für DSL mit “Rate Adaptive Mode”
Die Deutsche Telekom sucht 6.000 ADSL-Kunden die den sogenannten Rate Adaptive Mode testen wollen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern hatte die Deutsche Telekom fixe Datenraten vorgegeben. Konnte eine bestimmte Datenrate nach einer Messung nicht erreicht werden so wurde die nächste tiefere Rate als einzig mögliche angegeben. Z.B. wenn eine DSL-Leitung nur eine Übertragungsrate von 5000 kBit/s ausreicht so wurde kein T-DSL 6000 geschaltet sondern man erhielt dann z.B. nur eine T-DSL 3000 Leitung.
Mit dem Rate Adaption Mode wird nun bei jedem neuen Verbindungsaufbau des DSL-Modems die mögliche Geschwindigkeit der Leitung neu ausgehandelt. Dies ist ähnlich wie bei den ADSL2+ Anschlüssen, hier wird bereits bei jedem neuen Verbindungsaufbau die Geschwindigkeit neu ausgehandelt. Somit kann immer die maximal mögliche Geschwindigkeit der Leitung ausgenutzt werden.
Die Deutsche Telekom beginnt Anfang 2008 mit 6000 Kunden die sich hierfür anmelden können einen ersten Test. Ende 2008 sollen dann alle Anschlüsse auf den Modus umgeschaltet sein. Nahezu alle DSL-Mitbewerber setzen den Rate Adaptive Mode schon seit Jahren erfolgreich ein.
Neues Design für Ubuntu
Die Brauntöne in denen Ubuntu seit Anbeginn seine Bedienoberfläche hält stossen schon seit jeher auf geteilte Meinungen. Die Ubuntu Version 8.04 soll nun die erste sein, die eine neue Farbpalette erhält. Angedacht sind die Grundfarben Schwarz und Orange. Dies trägt sicherlich zu einem positiveren und eindeutigeren Eindruck bei. Die Ubuntu Version 8.04 wird außerdem wieder eine Version mit Long Term Support sein. Das bedeutet, dass die Server-Version 5 Jahre und die Desktop Version 3 Jahre mit Sicherheitsupdates unterstützt wird.
Neue MacBooks mit besserem Grafikchip
Apple hat seine MacBooks aktualisiert. Die seit Mai 2007 verfügbare Intel Chipsatzgeneration mit dem Plattformnamen “Santa Rosa” hat jetzt auch Einzug in die MacBooks gefunden. Ein Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen ist insbesondere der neue integrierte Grafikchip GMA X3100. Dieser ersetzt denn inzwischen schon recht alten GMA 950 Chip. Ein Vorteil des GMA X3100 ist, dass er nun eine hardwarebasierte Beschleunigung für viele 3D-Funktionen wie z.B. Vertex Shader bietet. Der GMA 950 Chip konnte diese Funktionen nur per Software-Emulation.
Mit herkömmlichen 3D-Grafikkarten kann sich der Chip natürlich nicht messen, da er für seine Funktionalität zum einen herkömmlichen Arbeitsspeicher abzweigen muss, was ihn langsamer macht und zum anderen die Grafikchips von NVIDIA und ATI wesentlich leistungsfähiger sind. Ein wesentlicher Fortschritt zum GMA 950 bleibt es trotzdem.
Gmail - IMAP für alle
Nach dem Google angekündigt hat alle Gmail-Accounts, um eine IMAP-Funktion zu erweitern ist dies nun abgeschlossen. Anzumerken ist jedoch, dass diese Funktion nur sichtbar ist und man sie nur aktivieren kann wenn man die englische Nutzeroberfläche aktiviert hat, andernfalls bleibt die Funktion momentan noch verborgen.
T-Mobile: iPhone-Verkauf startet um Mitternacht
T-Mobile startet am 9. November 2007 um 0:01 Uhr den Verkauf des iPhone in einem einzigen Telekom-Shop in Köln. In allen anderen Shops ist das iPhone erst zu den regulären Öffnungszeiten erhältlich. AT&T hatte im Juni 2007 extra die Ladenöffnungszeiten für den iPhone-Start erweitert. Aber auch T-Mobile rechnet mit einem Kundenansturm und hat deshalb das Personal aufgestockt.
Das iPhone wird in Deutschland nur zusammen mit einem 2-Jahresvertrag erhältlich sein. Die Kosten belaufen sich hierbei auf 399 EUR für das iPhone selbst, zuzüglich 25 EUR Bereitstellungskosten und 1.600 EUR an Gebühren im Laufe der 2 Jahre. Im größten Tarif sind es sogar 2.650 EUR innerhalb von zwei Jahren. Die Tarife bewegen sich allerdings auf marktüblichem Niveau wie Spiegel Online in einem Vergleich festgestellt hat. Allerdings soll die Datenübertragung gedrosselt werden wenn sie ein gewisses Tarif-Limit überschritten hat.
Länge: 14:42
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