Optimus Maximus was für ein Name für eine Tastatur. Das Gerät hat eine bewegte Geschichte hinter sich, von ersten Gerüchten und glänzenden Augen über ständig wechselnde technische Daten und Veröffentlichungstermine bis zum endgültigen Produkt. Nun ist sie endlich in ersten kleineren Stückzahlen verfügbar.
Außerdem hat uns diese Woche Amazons neuer E-Book Reader mit dem Namen Kindle beschäftigt. Sicherlich nicht das erste Geräte, dass den Markt der E-Books portabel machen will aber eines das die nötige Aufmerksamkeit bekommen hat, um sich eine Chance ausrechnen zu dürfen.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Themen:
Optimus Maximus was für ein Name für eine Tastatur. Das Gerät hat eine bewegte Geschichte hinter sich, von ersten Gerüchten und glänzenden Augen über ständig wechselnde technische Daten und Veröffentlichungstermine bis zum endgültigen Produkt. Nun ist sie endlich in ersten kleineren Stückzahlen verfügbar.
Außerdem hat uns diese Woche Amazons neuer E-Book Reader mit dem Namen Kindle beschäftigt. Sicherlich nicht das erste Geräte, dass den Markt der E-Books portabel machen will aber eines das die nötige Aufmerksamkeit bekommen hat, um sich eine Chance ausrechnen zu dürfen.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
Man mag die Optimus Maximus Tastatur als Geek-Spielzeug abtun. Fakt ist aber, dass sie technisch mehr zu bieten hat als praktisch jede andere Tastatur. Die Tastatur hat für jede Taste ein kleines farbiges LCD-Display integriert. Inzwischen sind auch die ersten Exemplare der Tastatur ausgeliefert worden. Laut Wikipeda zeigt jede Taste dabei ihre aktuelle Belegung über ihr farbiges Display. So lässt sich leicht zwischen verschiedenen Tasten-Belegungen umschalten, etwa von einer deutschen zu einer kyrillischen, griechischen oder arabischen Aufteilung. Auch spezielle Tastatur-Belegungen für Programme und Spiele lassen sich mit der Optimus Maximus Tastatur umsetzen, wobei Piktogramme auf den Tasten beispielsweise die entsprechenden Werkzeuge zum Beispiel von Photoshop anzeigen. Zudem verfügt die Optimus Maximus Tastatur über einen zusätzlichen Block mit Funktionstasten an der linken Seite, um darüber beispielsweise Applikationen bequem aufzurufen. Auch hier erscheinen dann die entsprechenden Icons.
Wer Bitmaps in Vektorgrafiken umwandeln muss macht dies entweder per Hand indem er jedes Grafikelement per Hand erstellt oder greift zu einer Vektorisierungssoftware. Was Firmen wie Corel und Adobe allerdings als Ergebnis abliefern entspricht oft nicht dem was man sich unter einer guten Vektorgrafik vorstellt. Was allerdings die Online-Software Vector Magic der Stanford University produziert kann sich im Vergleich sehen lassen.
Die Vektorisierung funktioniert natürlich am besten mit Logos die klare Strukturen haben und auf Farbverläufe und ähnliches verzichten. Aber selbst bei Fotos entstehen durchaus sehenswerte Ergebnis. Die Software ist außerdem kostenlos von daher lohnt es sich auf alle Fälle die Seite einmal zu testen.
Wer eine Alternative als Standalone-Software sucht sollte sich unbedingt die freie Software Inkscape ansehen. Inkscape ist auf Deutsch für Linux, Windows und Mac OS X verfügbar.
Amazon Kindle heisst der E-Book Reader den Amazon herausgebracht hat. Der erste Eindruck ist irgendwie gemischt, auf der einen Seite ist das Design des Geräts doch eher ungewohnt anzusehen andererseits ist die Technik durchaus faszinierend. Das Gerät ist durch und durch auf das Lesen von E-Books ausgelegt. Durch große Tasten kann man in einem Buch blättern, das Display ist ein so genanntes E-Paper Display, dass auch bei starkem Sonnenlicht normal lesbar bleibt. Wenn man das erste Demo-Video gesehen hat versteht man recht schnell, dass Kindle durchaus der nötige Erfolg beschieden sein könnte.
Gerade das Kindle auf Datenübertragungstechniken des regulären GSM-Netzes setzt macht das Gerät interessant. Amazon berechnet für die Nutzung keinerlei Gebühren sondern die Kosten werden durch die Downloadpreise gedeckt. Damit ist es möglich wo immer man sich gerade befindet neue Bücher online bei Amazon zu kaufen. Außerdem werden alle gekauften Bücher auch im eigenen Amazon-Konto hinterlegt. Man ist also nicht darauf angewiesen, die Daten irgendwo zu sichern für den Fall, dass es einmal Probleme mit dem Gerät geben sollte. Momentan ist Kindle allerdings auf die USA beschränkt.
TechCrunch hat sich Kindle auch bereits vorgenommen und die Redaktion berichtet von den ersten Eindrücken. Sicherlich wird Kindle nicht sofort den großen Durchbruch im E-Book Reader Markt bringen. Allerdings ist Amazon als Buchversender mit einem durchgängigen Vertriebsmodell wesentlich besser positioniert als Firmen die bisher nur die Hardware ohne entsprechendes Ökosystem anbieten konnten.
Live Documents der Name erinnert einen zuerst an Microsofts Suchdienst. Doch weit gefehlt, Live Documents ist eine direkte Konkurrenz für Microsoft. Die indische Firma InstaColl hat sich daran gemacht Microsofts Office Suite so gut wie möglich nachzuahmen. Damit aber nicht genug, die Software soll als Flash-Applikation zur Verfügung gestellt werden. Für Privatanwender soll der Dienst kostenfrei sein und Firmen sollen ein Abo-Modell nutzen können. Die daraus entstehenden Kosten sollen dabei trotzdem unter dem liegen was eine Firma an Ausgaben für die Microsoft Office Suite hätte.
Ob sich Live Documents tatsächlich als Konkurrent zur Microsofts Office Suite positionieren kann oder eventuell gleich von Microsoft oder einem Konkurrenten aufgekauft wird bleibt abzuwarten. Das erste Mal wäre es jedenfalls nicht. Der Firmengründer Sabeer Bhatia hat den Grundstock seines Vermögens mit dem Verkauf von Hotmail an Microsoft verdient. Außerdem sollte man sich fragen wie weit man sich vom Internet bei so trivialen Aufgaben wie der einer Office Suite abhängig machen will.
Der NDR stellt ausgewählte Sendungen wie zum Beispiel Extra 3 und Zapp unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung. Die Lizenz ermöglicht das Bereitstellen der Dateien auf eigenen Webseiten untersagt aber jegliche Abwandlung oder Veränderung der Inhalte. Ebenso dürfen die Inhalte nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Details über die verwendete Creative Commons Lizenz gibt es auf der Website des NDR.
Für europäische Verhältnis ist es eher ungewohnt, aber in Pakistan ist die Technik für den Internetzugang noch auf dem Stand von 1997. Hauptsächlich per 56k Modem werden Internetverbindungen aufgebaut, hinzu kommt das selbst die dadurch möglichen Geschwindigkeiten nicht ausgenutzt werden können weil die Backbones der Provider nicht genügend Bandbreite bereitstellen. Ein 2 MBit DSL-Anschluß kostet, wenn er denn überhaupt verfügbar ist, rund 4000 US-Dollar.
Deshalb hat sich jetzt eine pakistanische Forschergruppe daran gemacht ähnlich dem Fidonet ein lokales Verteilernetz über P2P-Techniken aufzubauen. Hierdurch soll der Zugriff auf Internetseiten und Dateien beschleunigt werden. Während den Forschern zufolge über eine reguläre Internetverbindung Downloads zwischen 10 kBit/s und 20 kBit/s erzielt werden können, verspricht eine Direktverbindung zwischen zwei V.90-Modems rund 40 kBit/s in beide Richtungen.
Durch eine einstweilige Verfügung die auf Betreiben von Vodafone erwirkt wurde, ist es momentan möglich das iPhone ohne Vertrag und Sim-Lock für 999 EUR bei T-Mobile zu erwerben. Auch für bisher gekaufte iPhones ist T-Mobile momentan verpflichtet den Sim-Lock zu entfernen. Die T-Mobile Filialen sind allerdings ganz und gar nicht auf die aktuelle Situation vorbereitet.
Der E-Mail-Client Mulberry gehört zu den Clients die eine sehr gute Implementierung des Imap-Protokolls haben sollen. Da das Programm inzwischen sogar als Open Source veröffentlicht worden ist, weisen wir darauf als unseren Software-Tipp in dieser Woche hin. Mulberry gibt es zum Download für Mac OS X, Windows und Linux.
Länge: 40:03
Wer sich zu den Sendungen äußern möchte kann dies gerne über unsere
Kommentarfunktion hier auf der Website tun. Wichtig: Eure E-Mail
Adresse wird zu eurem Schutz bei den Kommentaren nicht eingeblendet!
Außerdem könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail an dialogATz-podPUNKTde schicken.
Wieso ist er diesesmal erst so späte erschienen?
Hi Immanuel,
das fragst du besser Matthias. ;-)
Gruß,
Timon
Ja, hab selber gerade gehört..
NOch gute Besserung Matthias und ein ganz fettes Lob an euch beide für euren Podcast!
Zu Online-Office:
Falls Ihr es noch nicht kennt, schaut euch doch mal buzzword.com an. In meinen Augen zu Google Docs ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auch wenn der Funktionsumfang natürlich mit Desktop-Anwendungen nicht vergleichbar ist, hat man doch vielseitige Formatierungsfunktionen mit Tabstopps usw., schöne kolloborative Funktionen und eine gute (englische) Rechtschreibprüfung. Für Dokumente mit mehreren Bearbeitern ist buzzword.com jetzt schon mein absoluter Favorit. Adobe hat die die Firma nun aufgekauft und bekanntgegeben auch eine Air-Applikation zu veröffentlichen, die auch Offline verwendet werden kann.
Hi Dominik,
hab mich gerade dafür angemeldet. Sieht gut aus, ich denke Javascript hat durchaus Grenzen bei denen AIR oder auch andere RIA Plattformen ihre Stärken ausspielen werden.
Vielen Dank für den Tipp,
Timon
Werbung, muss das sein?!?
Ich kann Euren Podcast auf meinem iPod Touch nicht spulen.
Ist das so gewünscht?
Gruss Marc
*Gute Besserung
Hi Marc,
tut mir leid, dass du Probleme mit unserer Sendung hast. Ich hab dein Feedback auch sofort weitergeleitet und wir arbeiten zusammen mit audioads daran.
Werbung, muss das sein?
Ja, muss sein, es sei denn du bezahlst mir meine 12 Arbeitsstunden die ich in der Woche für die Podcasts benötige und das Hosting für den Traffic. ;-)
Beste Grüße,
Timon
Na das ging schnell,
ok das Argument muss ich dann wohl gel(d)ten lassen.
Aber dadurch scheint leider die Funktion “Spulen”
ausser Funktion.
Dies trifft auch auf andere Podcast zu, die diese
Werbung geschaltet haben.
Aber die Werbung wird mich nicht abhalten diesen
wirklich tollen und informativen Podcast zu hören.
Also auch von mir das übliche...weiter so..ganz toll...blabla
Gruss
Marc
Hi Timon,
-----------------------
Werbung, muss das sein?
Ja, muss sein, es sei denn du bezahlst mir meine 12 Arbeitsstunden die ich in der Woche für die Podcasts benötige und das Hosting für den Traffic. ;-)
-----------------------
Bezahlt audioads das denn?
Gute Besserung an Matthias und macht weiter so.
mfg
oliathome
Hi Oli,
ja audioads vergütet die Werbeeinblendungen und sie übernehmen das Hosting der Dateien für uns. Ohne audioads wären wir ziemlich aufgeschmissen.
Beste Grüße,
Timon
bzgl. Amazon Kindle
Ich persönlich fand das Gerät ja echt daneben, nachdem ich nur die basic Features gehört habe. Allerdings scheinen wohl unter der Haube einige ganz nette Feautures dabei zu sein:
- kostenloses 3G-Internet und integrierter Browser > zum Lesen von Text (News und Blogs) wohl super geeignet
- USB- und SD-Interface und ein pdf-Konverter Tool. Man kann also sehr wohl eigene Dokumente auf den Kindle konvertieren.
Das macht das Gerät nochmal deutlich interessanter. 400$ einmalig für News und Internet anywhere, ist für viele sicher ein kaufargument.
Die o.g. Extras finden sich wohl unter dem Menü-Punkt “Experimental”. Da Amazon aber nicht aktiv mit diesen Features wirbt,weiss niemand, ob Amazon den Internet Access nicht vielleicht irgendwann wieder wegnimmt.
Hi Conrad,
als Datenübertragung soll laut Berichten das Sprint EVDO Netz genutzt werden.
Was PDFs angeht: "You can email your PDFs wirelessly to your Kindle. Due to PDF’s fixed layout format, some complex PDF files might not format correctly on your Kindle.
If you are not in a wireless area or would like to avoid the $.10 fee, you can send attachments to “name”@free.kindle.com to be converted and e-mailed to your computer at the e-mail address associated with your Amazon.com account login. You can then transfer the document to your Kindle using your USB connection. For example, if your Kindle email address is Jay@Kindle.com, send your attachments to Jay@free.kindle.com."
Quelle: Amazon Forum
Mit den eigenen Dokumenten war etwas missverständlich auch in der Presse, da gebe ich dir Recht. Meist war nur davon die Rede, dass man Dokumente für $0.10 per E-Mail auf sein Kindle schicken kann.
Hallo Timon,
Kannst Dir ja zu dem Thema nochmal die ersten 15 min des letzten MacBreak Weekly anhören, da berichtet Andy Ihnatko aus eigener Erfahrung.
Gruss
Conrad
Welches Thema meinst du?
Sorry im Thread verrutscht.
Ging noch ums Amazon Kindle. (#5)