Vielerorts liest man derzeit Jahresrückblicke. Wir wollen lieber in die Zukunft schauen. Was bringt uns das Jahr 2008? Das Internet wird langsamer, die Web2.0-Blase wird sicher auch bald platzen, wir werden noch mehr überwacht und müssen noch mehr Freiheiten abgeben. Die Angst vor der digitalen Welt wird von den Politikern weiter geschürt werden, um Ersatzdebatten zu führen anstatt die wirklichen gesellschaftlichen Probleme anzugehen. Das Internet läßt die Welt weiter zusammenwachsen, Open Access wird kommen, Linux wird kommen, alles wird besser und die Hoffnung stirbt zuletzt. Einen guten Rutsch! ;-)
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Themen:
Vielerorts liest man derzeit Jahresrückblicke. Wir wollen lieber in die Zukunft schauen. Was bringt uns das Jahr 2008? Das Internet wird langsamer, die Web2.0-Blase wird sicher auch bald platzen, wir werden noch mehr überwacht und müssen noch mehr Freiheiten abgeben. Die Angst vor der digitalen Welt wird von den Politikern weiter geschürt werden, um Ersatzdebatten zu führen anstatt die wirklichen gesellschaftlichen Probleme anzugehen. Das Internet läßt die Welt weiter zusammenwachsen, Open Access wird kommen, Linux wird kommen, alles wird besser und die Hoffnung stirbt zuletzt. Einen guten Rutsch! ;-)
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
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Die Googlelianier wollen uns immer erzählen, dass sie die Guten sind, und nun sowas. Wer den Google Reader benutzt, um seine RSS-Feeds zu lesen und mit dem selben Account GTalk nutzt, erlebt unter Umständen eine böse Überraschung. Die GTalk-Kontakte können sehen, was man so an Feeds abonniert hat. Was wie ein Bug anmutet ist von Google als Feature gewollt. Die Feeds müssen dazu freigegeben sein, was sie aber per default sind. Sind sie dies, sehen aber alle GTalk-Kontakte die freigegebenen Feeds. Man muss sich also selbst drum kümmern, dass eventuelle Firmenkontakte in GTalk nicht sehen, was man privat treibt. Für mich noch ein Argument mehr keinesfalls solche Dienste (GMail, GTalk, usw.) für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Zum besseren Verständnis der Änderungen sollte man sich den Blogeintrag von Geoffrey Wiseman durchlesen.
Die meisten Spieler nutzen zur Kommunikation in Spielen wie World of Warcraft, Call of Duty oder Counterstrike eine server-/clientbasierte Lösung namens TeamSpeak (oder Ventrilo). Eine Alternative aus der OpenSource Welt bietet Mumble. Die Sprachqualität ist sehr gut (dank Speex-Codec) und man hat keine spürbare Verzögerung. Einige populäre Spiele werden sogar direkt unterstützt, so dass man hören kann, wo sich die Mitspieler gerade befinden. Zudem wird Spieleentwicklern eine sehr einfache Möglichkeit geboten, diese positionierte Kommunikation für ihre eigenen Spiele nachzurüsten. UPDATE: Auch TeamSpeak bietet den Speex-Codec an. Danke an drdg0nz0
Die OpenSource-Bildverarbeitung GIMP ist ein mächtiges Werkzeug. Allerdings läßt die Bedienbarkeit sehr zu wünschen übrig, was besonders Anfänger abschreckt. Eine guter Photoshopersatz für Windows ist paint.net, welches - wie der Name schon anklingen läßt auf Microsofts .NET-Framework aufbaut. Dieses wurde unter dem Namen mono auch für Linux umgesetzt. Um paint.net auch für andere Betriebssysteme (Linux, BSD, OSX, Solaris) zugänglich zu machen, wurde das Projekt paint-mono gegründet. Man braucht nur eine aktuelle Version von mono, um paint-mono ausprobieren zu können. Fertige Pakete werden hoffentlich in Zukunft folgen.
In der Musikwelt tobt der Lautheitskrieg. Immer mehr Produzenten heben in den Stücken die Lautheit (nicht Lautstärke) an, um die Stücke ihrer Künstler (bspw. im Radio) herauszustellen. Auf schlechterem Gerät (wie MP3-Playern) haben Musiktitel mit hoher Lautheit scheinbar einen besseren Klang. Was tatsächlich passiert ist, dass mittels dynamischer Kompression die Lautstärke mehrere Frequenzen auf ein ähnliches Level angehoben wird, um die wahrgenommene Lautheit zu erhöhen. In dem Titel gibt es dann aber keine Passagen mehr, die besonders herausstehen. Der Mensch kann subjektiv Laut nur wahrnehmen, wenn es auch Leise gibt. Wie das genau aussieht zeigt besonders eindrucksvoll ein Video bei YouTube. In diesem Krieg geht es darum, welche Musik den meisten Wumms hat und damit kurzfristig am prominentesten wahrgenommen wird (wer am lautesten schreit wird gekauft). Die Vielfalt in der Musik geht so verloren, der immergleiche Lautheitspegel führt zu geistiger Ermüdung und letztendlich dazu, dass einem die Musik zwar kurzfristig gefällt, aber auf Dauer langweilig wird. Der Rolling Stone hat ein wunderbares Plädoyer an die Branche geschrieben und ich erteile hiermit Lesebefehl!
Der König ist tot, es lebe der König. Für mich heisst der neue König Opera, für viele andere Firefox, für einige unverbesserliche Internet Explorer. Nach knapp 14 Jahren kündigt AOL an, im Februar 2008 den Support für Netscape einzustellen. Der Netscape Navigator war der erste wirklich benutzbare Browser. Auch als der Internet Explorer den Browserkrieg gewonnen hatte, wurde er noch gern in Firmen eingesetzt. Schon vorher ging es mangels aktiver Entwicklung mit diesem Browser bergab, sein Ende war jedoch schon 1999 mit dem Kauf durch AOL besiegelt. Zu verdanken haben wir diesem Browser das Mozilla-Projekt, aus welchem der beliebte Firefox hervorgegangen ist. Was AOL wohl mit dem Markennamen anstellen wird?
Der einfache Zugang zu neuem Wissen ist der Schlüssel zu schnellen Fortschritten in den Wissenschaften.
Ergebnisse aus steuerfinanzierter Medizinforschung sollen in den USA nun
nach 12 Monaten frei zugänglich sein. Open Access predigen wir schon lange. Man kann nur hoffen, dass dieses Gesetzt international Zeichen setzt. Man muss kein Hacker sein, um zu verstehen wie sinnvoll es ist, wenn jeder Mensch freien Zugang zum Wissen hat. In sicherheitskritischen Forschungsbereichen sind Einschränkungen selbstverständlich denkbar, aber die aktuellen Modelle des Wissenszugangs (auch und besonders innerhalb der Universitäten) bremsen den Fortschritt ungemein.
Am Anfang war Bittorrent (aka mainline). Dieser Client war aber nicht besonders schön. Man konnte nicht mehrere Downloads verwalten und hatte auch sonst nur wenig Einstellungsmöglichkeiten. Schon bald trat Azureus auf den Plan. Dieser Client hatte (und hat) alles, was man sich an Merkmalen nur wünschen konnte. Erstmals war es mit Azureus zum Beispiel möglich über RSS-Feeds automatisch alles zu laden, was in diesen Feeds auftauchte (bzw. was man herausfilterte). Damit konnte man es nutzen wie einen digitalen Videorecorder und seine Lieblingsserien laden, sobald sie im Netz erschienen (Google-Stichwort: tvrss). Azureus hat (zum Teil weil es in Java geschrieben wurde) nur leider sehr viel Speicher verbraucht und auf einigen Rechnern zu sehr hoher CPU-Auslastung geführt. Die Rettung kam mit µTorrent. Ein ungemein schlankes Programm mit den gleichen Merkmalen wie Azureus. Der Autor - Ludvig Strigeus (aka ludde) - war kein Unbekannter, hatte er doch das tolle ScummVM-Projekt ins Leben gerufen mit welchem es möglich ist auf unterschiedlichsten Plattformen die guten alten Adventures zu spielen. Nur leider ist µTorrent nicht OpenSource und wurde mittlerweile von Bittorrent gekauft. Bittorrent kooperiert direkt mit der Contentindustrie. Wenn man sich nun anschaut, was diese in letzter Zeit so fordert sinkt das Vertrauen in die Firma Bittorrent.
Da dies scheinbar die Sendung der Softwarealternativen ist, wollen wir nun auch eine Alternative zu den populären Bittorrent-Clients bieten. Wir haben Deluge ausgiebig getestet und können sagen, dass es ein 1a Ersatz für µTorrent ist. Es ist schlank und bietet ueber eine Plugin-Architektur viele zusätzliche Funktionen, die man nach Bedarf zuschalten kann.
An der Nintendo Wii befinden sich zwei Infrarotlichter, welche durch die Wiimote empfangen werden und so eine Positionsbestimmung ermöglichen. Umgekehrt nutzt dieses Prinzip ein Doktorand der Carnegie Mellon University. Er klebt sich die Infrarotlichter vor den Kopf und packt die Wiimote vor den Fernseher. Verbunden mit einem PC kann über diese nun die Position der Infrarotlampen relativ zum TV berechnet werden. Was man daraus in Kombination mit entsprechender Software machen kann, schaut man sich am besten selbst in diesem Video an.
Wie sehr wir uns auf die Optimus Maximus freuen ist mittlerweile wohl bekannt (siehe Episode 96: Die tollste Tastatur der Welt). Noch bevor dieses Schmuckstück in Serie geht, stellt Art Lebedev nun eine neue Designstudie vor. Es handelt sich um ein Keyboard, welches aus einem einzigen Touchscreen besteht. Damit lassen sich auf der Tastatur beliebig Inhalte einblenden und Steuerungselemente für alle denkbaren Einsatzzwecke erstellen. Da hat sich wohl jemand vom iPhone inspirieren lassen ;-).
Das amerikanische Magazin The Economist gibt einen Ausblick, was wir 2008 zu erwarten haben. Um es kurz zu fassen: Das Internet wird langsamer, Google (und andere) könnten mit den alten US-TV-Frequenzen die Rettung bringen und insgesamt wird die Computerwelt offener. Details dazu in der Sendung und im lesenswerten Artikel des Economist.
Länge: 49:35
Wer sich zu den Sendungen äußern möchte kann dies gerne über unsere
Kommentarfunktion hier auf der Website tun. Wichtig: Eure E-Mail
Adresse wird zu eurem Schutz bei den Kommentaren nicht eingeblendet!
Außerdem könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail an dialogATz-podPUNKTde schicken.
Als Torrent-Client kann ich auch noch KTorrent empfehlen, das ich nutze, obwohl mein Desktop Gnome ist. Deluge hat mir vor einiger Zeit viel Kummer bereitet, weil Downloads oft unvollständig waren und sich nicht reparieren ließen.
Apropos, das kommt, wenn ich Deluge nach dem Einrichtungsassistent starte...:
[...]Initialising plugin SimpleRSS
Initialising plugin EventLogging
Initialising plugin TorrentCreator
Applying preferences
Starting DHT...
No DHT file to resume
terminate called after throwing an instance of ‘asio::system_error’
what(): Address already in use
Aborted (core dumped)
→ Hab’s neuinstalliert, jetzt tut’s. (Vermutlich ein Fehler in Apt), trotzdem kommt mir das immer noch verbuggter als KTorrent vor und ich werd weiter die KDE-Applikation nutzen.
Was soll’s. ;)
Guten Rutsch und auf ein Z-reiches 2008! ;)
Hi Maxi,
vielen Dank für die Infos. Ich hab Deluge selbst auch noch nicht getestet. Insbesondere deshalb auch nicht weil ich momentan mit Azureus recht zufrieden bin.
Alles Gute,
Timon
In der Deluge FAQ steht, dass dieser Fehler bedeutet der Port wurde bereits von einem anderen Programm geoeffnet.
3D-Headtracking mit der Wiimote
Die Wiimote kann extra erworben werden, da ja normales Zubehör wie jeder Controller. Die Sensorbar besteht “nur” aus zwei Lämpchen an denen sich die Wiimote orientiert und extra erworben werden oder auch mit zwei Teelichtern simuliert werden. Die Kosten um die Demoprogramme laufen zu lassen sind sofern der Computer schon Bluetooth unterstützt in etwa 40 Euro für eine Wiimote und gerade wegen der geringen Kosten sehr interessant.
Hi,
vielen Dank für die Infos. Dann ist es ja tatsächlich recht leicht die Komponenten zu bekommen.
ich verfolge schon länger die Arbeiten von Johnny Lee - der Typ ist sensationell. Es hat noch viele andere schöne Sachen mit der WII Mote angestellt. Hier eine Übersicht seiner genialen Arbeiten.
http://www.cs.cmu.edu/~johnny/projects/wii/
Coinkosp
P.S. mein absoluter Lieblingsclip ist der mit der aus der Wiimote selbst gemachten Whiteboards.
Hi,
haben wir uns gerade angesehen und sind begeistert. Ist wirklich sehr faszinierend was man mit so einem günstigen Stück Hardware anstellen kann.
Vielen Dank für die zusätzlichen Infos.
Timon
warum bietet ihr nicht zwei downloads der sendung an, einen mit und einen ohne kompressor?
manchmal ist ein kompressor wirklich besser, wie ihr schon gesagt habt.
Also zwei Versionen ist zu viel Zeitaufwand, außerdem warte ich immer noch darauf das Matthias endlich besseres Audio-Equipment hat, vorher brauchen wir da gar nicht drüber nachdenken. :)
Mir ist schmerzlich aufgefallen, dass mein Ohr bei zischenden ‘S’-Lauten gehörig wehtut. :( Um meiner Gesundheit Willen würde ich also auch für eine Absenkung der Höhen plädieren.
Also ich weiß nicht welche Kompressor-Einstellungen Matthias wählt. Aber meine Settings sind eigentlich relativ moderat von daher ist die Loudness bei uns nicht wirklich extrem.
Ich finde es sehr gut, dass Ihr mal das Thema der Klangverkrüppelung aufgreift. In den 80er Jahren habe ich mich intensiv mit HiFi beschäftigt und dann eine gute Anlage aufgebaut. Mit der Verbreitung der digitalen Technik ist mit zunehmend der Spaß daran vergangen und heute kann man eigentlich nur noch in alten Zeiten schwelgen, als Pop und Rock (z.B. Dire Straits) noch “richtig” abgemischt wurde. Die meisten heutigen Produktionen klingen auf einer guten Anlage nur noch “kaputt”.
Hi Thomas, da hast du recht. Bei den meisten Produktionen ist der Ton auf der leisesten Stufe schon laut genug. Ich frag mich da immer wozu ich einen Lautstärkeregler habe wenn ich eigentlich immer runterregeln muss.
Erschwerend kommt hinzu, dass man fast automatisch die “Loundness”-Taste aktiviert, was dann auch noch den Frequenzgang durcheinanderbringt. Das Ergebnis ist ein völliges Gematsche ohne Detail- und Raumauflösung, Dynamik oder Klangtreue. Wer sich da noch eine “echte” HiFi-Anlage kauft, der bestraft sich entweder selbst oder kann seine Musik nur noch nach der Aufnahmequalität aussuchen (Jazz, Pop/Rock der frühen 80er, Klassik).
Ja, das ist mir beim Radio hören, was ich in der Sendung erwähnte, aufgefallen. Es klingt echt wie ein akustischer langer Block ohne großen Pegelausschlag. Da hört man bereit auf 5 EUR Kopfhörern schon alles was der Sender an Klang überträgt. Ist echt ein Jammer was da für Müll schon im Tonstudio aber auch durch die Radiosender fabriziert wird.
So ist es ja auch gedacht: Die Radiosender überlegen sich, mit welchen “Endgeräten” (Ohrhörer, Brüllwürfel, Autoradio, Radiowecker) ihre Sendung konsumiert wird und dann wird danach abgestimmt - ist im Prinzip nachvollziehbar. Richtig tragisch wird es, wenn die Quelle (=Produktion) versaut wird, wie das heute in der Regel passiert. Früher gab es wenigstens noch Direktschnitt-Vinyl...<seufz>
Ja, das ist sicherlich ein Faktor. Leider findet man recht wenig im Web zu dem Thema. Hatte gerade zufällig diesen Link entdeckt. Dort beklagt sich ein Radio-Hörer auch recht bitter über die Tonqualität.
Ich wollte noch auf das Problem beim komprimieren der Musik hinweisen. Oft wird dabei ein Stück lauter abgespeichert, als es ist und damit fallen dann die Spitzenlautstärken auch weg und das Stück wird “angeglichen”. Dabei fallen die Informationen NICHT weg, sondern sie können einfach nicht wiedergegeben werden. Deshalb macht es schon Sinn seine MP3s mit MP3gain nicht nur anzugleichen, sondern auch dessen Lautstärke zu verringern um dieses so genannte “Clipping” zu vermeiden.
Wer dann allerdings lieber angepasste, für den Player angeglichene Musik möchte kann dann ja einfach die Geschichte umdrehen und seine mp3 lauter machen, auch wenn das Knacksen hervorrufen soll (ich habe es noch nie gehört ;-)
Hier noch ein Link mit einem kurzen Absatz darüber:
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=23
Also bei iTunes hab ich das Feature zu Anpassung der Lautstärke für die Dateien deaktiviert. Überhaupt bin ich kein Freund von “Automatisch”-Funktionen. Es gibt natürlich auch ein paar Einsatzmöglichkeiten wo so etwas meist gut funktioniert z.B. Kameras. Aber automatisch als Einstellung bedeutet auch oft, dass man keinen Plan davon hat was passiert und sich auf etwas verlässt was nicht im Ansatz intelligent ist.
Also soweit ich weiß ist das bei iTunes noch anders. Da werden nur die Titel analysiert, und erst beim abspielen die Lautstärke angepasst. Das ist sicherlich sinnvoll, wenn alle Musikfiles richtig ausgeseuert sind und du nur keine Lust hast immer den Regler zu betätigen.
Manchmal (bei mir waren es bestimmt 50%), sind die Dateien allerdings so übersteuert wie im YouTube Video... Das ist allerdings bei MP3s nicht so schlimm, weil die Lautstärkeinformationen beim übersteuern nicht verloren gingen, sondern die Lautstärke-Spitzen beim abspielen abgeschnitten werden (“Clipping”).
Mit dem schönen Programm MP3gain kann man dann seine Files analysieren und es wird direkt (in einem schönen rot ;-) neben jedem Lied angezeigt ob die wirklich übersteuert sind (also geclippt ^^ wird). Dann kann man mit dem Tool dann die Lautstärke (im File selbst und ohne Verlust) herunterregeln, bis alle Informationen in der MP3 auch abgespielt werden können. Das macht sich natürlich nur bei dynamischen und gut abgemischten Stücken bemerkbar, aber die sollte man auch als MP3 mitbekommen ;)
PS: Ich verstehe jetzt allerdings nicht warum du gegen automatisierte Anpassungen bist??? Wie soll man sonst die Lautstärken angleichen? Oder hast du noch ein Lautstärkeregler an deinen Kopfhörern, denn bei einem Unterschied von 80 zu 100 dB (also das war die Anzeige bei MP3gain) bei aufeinanderfolgenden Stücken, da fliegen dir die Ohren weg ;-P !
Hi Patrick, ja ist richtig. Hab es es selbst grad nochmals nachgelesen. Was Sound Check macht ist eine Normalisierung durchzuführen, die Sounddateien selber werden dafür nicht verändert nur im ID3-Tag stehen dann die Infos wie die Datei behandelt werden kann wenn gewünscht.
So inzwischen habe ich ein bisschen mehr dazu zu erzählen. Hab gerade den aktuellen Podcast als MP3 komprimiert und auf einmal war der grauenhaft leise. Woran lag es? Ich hatte Sound Check in iTunes aktiviert. Nachdem ich das deaktiviert hatte klingt der Podcast so wie ich ihn abgemischt hatte.
Das beim Google Reader die News per default freigegeben wurden/sind stimmt so nicht. Per default sind sie nicht freigegeben sondern der User muss selbst in der Tag Verwaltung Hand anlegen und Feeds die dem entsprechendem Tag untergeordnet sind auf public setzen oder einzelne News zu den Shared Items hinzufügen.
Schade das solche Falschmeldungen fix die Runde machen (golem etc..)
Ansonsten ein schöner Podcast. Frohes Neues und macht weiter so :)
Also die Meldung an sich ist schon korrekt im Original-Artikel “Warum Google in der Voreinstellung allerdings die zum Teilen markierten Posts mit allen Buddies teilt (Opt-Out), statt die Buddies einzeln für diese Funktion freizugeben (Opt-In), bleibt unklar.”
Hab deshalb meine RSS-Feeds erstmal bei Google-Reader entfernt.
Hi Leif,
wenn möglich lies dir mal bitte den folgenden Artikel durch, dann verstehst du die Problematik. Es geht nicht um die Sharing-Funktion an sich. Die gab es ja auch vorher schon, sondern das man sie nicht mehr wie früher per geheimer URL weitergibt sondern der Sharing Ordner auf einmal für alle Google Talk Kontakte ohne Nachfrage sichtbar ist.
in Sachen Bit-Torrent-Client kann ich für den mach Transmission empfehlen klein schnell und richtig schön mac-like
Hi,
stimmt da hast du recht. Transmission ist hübsch gemacht. Mir persönlich sagt Azureus allerdings momentan etwas besser zu weil ich mehr technische Infos erhalte und Vuze macht sich auch ganz nett.
den gibt es uebrigens auch fuer linux! transmission war aber definitiv der erste coole bittorrent client fuer den mac. kommt ja auch vom handbrake-macher.
traurig ist nur, dass der irgendwie von der bildflaeche verschwunden ist und nix mehr gemacht hat. beide projekte wurden (nach langer wartezeit) dann von anderen leuten weitergefuehrt.
zu “Google schießt den Vogel ab”
Was genau habt ihr an “Share” nicht verstanden??? Diese Option war doch von Anfang an dazu gedacht, anderen mitzuteilen, was man gut findet. Wieso ist es nun plötzlich ein “abgeschossener Vogel”, wenn die Funktion tatsächlich dazu verwendet wird anderen mitzuteilen, was man gut findet?
Weil automatisch jeder Zugriff darauf hat den man in der eigenen Kontaktliste hat. Also inklusive aller Geschäftskontakte oder Personen wo man das eigentlich nicht wünscht. Normalerweise sollte per Opt-In ausgewählt werden wer denn Zugriff auf die freigegeben Artikel bekommt.
Das Problem an der Sache ist das Google einfach die Sharing-Funktion mit allen Google Talk Kontakten verknüpft hat ohne das der Nutzer das vorher bestimmen konnte. Vorher lief das Sharing so ab, dass man denen die Zugriff haben sollten einen Zugriffs-Link schicken musste. Mehr Details kannst du hier nachlesen.
Worauf ich hinaus wollte - natürlich wird NICHT die Liste der abonnierten Feeds veröffentlicht, sondern eine Liste der Artikel, die man vorher aktiv “geshared” hat. Es wurde von Google nie ein Zweifel darüber gelassen, dass die URL dieser Liste ohne Beschränkung öffentlich zugänglich ist.
Man sollte einfach nix scharen, wenn wenn man nix sharen möchte ;-)
Die kryptische URL konnte man natürlich weiterreichen wenn man das wollte aber jetzt ist die Share-Liste einfach jedem aus den eigenen Google Talk Kontakten automatisch zugänglich, ohne Opt-In Verfahren. So was gehört sich einfach nicht, vor allem nicht stillschweigend im Hintergrund.
Du hast natuerlich Recht. Das haben wir - zumindest meiner Meinung nach - wirklich nicht ganz richtig, dargestellt. Zumindest nicht eindeutig. Ich werde das im Artikel auch noch mal abaendern.
Huhu, hab gerade Eure Sendung unter der Dusche gehört, und da wäre mehr Kompression wahrscheinlich besser gewesen :D Im Großen und Ganzen ist das aber natürlich besonders bei Musik ein Fluch. Durch die Kompression, und die damit einhergehende Dynamikreduktion gehen ja zwangsläufig Informationen verloren, das kann man tontechnisch, mathematisch oder auch philosophisch beweisen - oder einfach hören. Habe vor einiger Zeit mal eine witzige Illustration zu diesem Thema gesehen: Guckt mal
Ich weigere mich schon seit Jahren meine eigene Musik derart zu Tode zu quetschen, und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum das “Problem” zu leiser Musik nicht viel mehr auf der Benutzerseite angegangen wird. Sprich: Lasst die Leute doch selber entscheiden, wie weit sie ihre Musik komprimieren wollen. Obwohl einige Audiophile ja meinen, selbst die Benutzung von Höhen- und Bassregler wäre ein Sakrileg, so könnte man ja immerhin mit einem eigenen Kompressor das eigene Hörerlebnis bestimmen. Soweit ich weiß kriegen Radiostationen in der Regel weniger komprimierte Versionen von den Plattenfirmen geliefert, da die komplette Effektkette, durch die die Musik vor der Ausstrahlung läuft, mit schon von vornherein glattgebügeltem Zeug eben nur Murks anstellen könnte.
sehr cooler vergleich, das bild ;) Mathematisch nicht ganz korrekt (eine dynamische kompression auf einem bild wuerde noch schlimmer aussehen), aber auf jeden fall anschaulich.
Hallo ihr zwei,
zuerst mal ein frohes neues Jahr für euch beide !
Vielen Dank für den ausgezeichneten Podcast, den
ihr produziert !
Mit eurem “Loudness War” habt ihr nicht ganz
Unrecht, aber so vollkommen unkommentiert
wollte ich das Ganze jetzt auch nicht stehen lassen.
Es kann durchaus Sinn machen Audio durch einen
Kompressor zu jagen bzw. die Dynamik des Original
materials einzugrenzen. Hier nur zwei Beispiele aus
dem täglichen Leben:
1) Man hört Podcasts auf dem Weg zur Arbeit.
Dabei ist man (zwangsläufig) meist extremen Nebengeräuschen
ausgesetzt. Ausser vielleicht man wohnt auf dem Land und
fährt mit dem Fahrrad durch den Wald zur Arbeit :)
Ganz egal, ob U-Bahn, Auto oder Fahrrad...es ist
immer das Gleiche. Entweder dreht man so laut
auf, dass man die leisen Passagen gut hört und
es fliegen einem bei lauteren Stellen die Ohren
weg oder man stellt auf geringere Lautstärke und
versteht bei den leisen Passagen nichts.
Absolut indiskutabel aus meiner Sicht.
Natürlich kann man sich auch Kopfhöhrer mit Silikonummantelung
zulegen, aber damit ist man z.B. beim Radfahren absolut taub für
die Umgebungsgeräusche. Sehr gefährlich....
Ein teurer Kopfhörer für den MP3 Player rettet hier auch nichts.
Der ist vielleicht bei leisen Passagen lauter als ein Billigteil, aber
wirklich besser verständlich werden diese bei lautem Umgebungspegel
auch nicht.
2) Man nutzt einen DVD-Player ohne 5.1 Anlage und ohne integrierten
Digitaldekoder: Hier existiert das selbe Problem !
Schaut man einen Film mit leisen Passagen (Geflüster) und dreht die
Lautstärke hoch, so kann man sich sicher sein, dass einem beim nächsten
lauten Geräusch die Ohren abfallen.
Wer hat schon die Option DVDs mit vollem Dynamikbereich zu schauen ?
Die armen Nachbarn.....
Mein Fazit:
Wenn ich wirklich gute Tonqualität haben will, dann höre ich von Schallplatte
über meinen guten Kopfhörer. Gegen analoge Wiedergabe von “altem Vinyl”
kommt meiner Meinung nach keine CD an. Alleine die Bässe sind viel weicher
und satter. Für den Tagesgebrauch ist mir der “komprimierte” Podcast aber
deutlich lieber als wenn ich an der Ampel nichts mehr verstehe.
Macht weiter so...
Viele Grüße,
Holger
Deswegen komprimieren wir unseren Podcast (wie in der Sendung gesagt) ja auch. ;-)
Mit der Musik fuer unterwegs sprichst du einen wichtigen Punkt an. Im Grunde muessten die Bands ihre Musik auch noch in einer Art “Unterwegs-Format” anbieten. Die Komprimierung koennte aber auch im Player selbst stattfinden. Oder beim Umwandeln in MP3. Direkt Minderwertige Musik ausgelieft zu bekommen, halte ich fuer nicht akzeptabel.
Zum Thema DVD: Das sollte nun echt garkein Problem darstellen. Bei DVDs kann man mehrere Tonspuren mitliefern und meistens wird eine Sterospur zur Auswahl angeboten. Wenn die grottig klingt, dann ist das ein Fehler in der Produktion der DVD. Da ist nicht einmal dynamische Kompression noetig, man muss nur die Kanaele (von Hand) bei der Produktion in der Lautstaerke vernuenftig anpassen. Bei manchen Playern kann man das nachtraeglich auch selbst machen. Man nimmt die AC3 Spur des Films und Regelt bspw. die Stimmen etw. hoch und die Effekte etw. runter. Sollte natuerlich nicht noetig sein eigentlich ;)
euch ist schon klar, dass teamspeak auch den speex-codec verwendet? ôo warum sollte die sprachqualität dann bei mumble (dank speex-codec) besser sein?
Nein. Das war mir nicht klar. Da bin ich wohl dem Artikel aufgesessen, der mit diesem “Vorteil” mumble angepriesen hat. Aber eines ist klar. TS hab ich bisher immer nur in Walkie-Talkie Qualitaet mir ganz viel Lag gesehen. Ich lasse mich da auch gerne eines besseren belehren. Aber Alternativen schaden trotzdem nie..