Nachdem wir in Episode 123.1 etwas unvollständig über das Verfahren des MIT zur Gewinnung von Wasserstoff sprachen, reichen wir am Anfang dieser Sendung nun ein Interview mit einem Mann vom Fach nach. Der Rest der Sendung ist zwar weniger naturwissenschaftlich, aber natürlich nicht weniger interessant ;-) Viel Spass, bleibt uns wohlgesonnen und bis zur nächsten Sendung am 08.9.08.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Themen:
Nachdem wir in Episode 123.1 etwas unvollständig über das Verfahren des MIT zur Gewinnung von Wasserstoff sprachen, reichen wir am Anfang dieser Sendung nun ein Interview mit einem Mann vom Fach nach. Der Rest der Sendung ist zwar weniger naturwissenschaftlich, aber natürlich nicht weniger interessant ;-) Viel Spass, bleibt uns wohlgesonnen und bis zur nächsten Sendung am 08.9.08.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
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Themen:
Gibt es den Nischenmarkt doch nicht?
Die “Long Tail”-Theorie vom Chefredakteur des amerikanischen Wired-Magazine besagt, dass sich in bestimmten Geschäftsfeldern mit der Masse an Nischenprodukten genauso viel verdienen läßt, wie mit den Top-Sellern. Am Beispiel des Musikdownloaddienstes Rhapsody wurde gezeigt, dass mit einer grossen Anzahl von weniger nachgefragten Titeln mehr Umsatz erzielt wurde, als mit wenigen Bestsellern.
Viele Geschäftsideen der New Economy bzw. des Web2.0 (wie man heute sagt) bauen auf die Korrektheit dieser Theorie. Diese wird nun aber in Zweifel gezogen: Die Harvard-Ökonomin Anita Elberse analysierte die Branchendaten der Musikindustrie und kam zu dem Schluss, dass sich das Kaufverhalten durch das Internet nicht verändert habe. Der Grossteil des Umsatzes werde immer noch mit den wenigen Bestsellern gemacht.
Neue 3D-Schnittstelle
Damit Spieleprogrammierer nicht die Spezifikationen jedes einzelnen Grafikchips kennen müssen, um ansprechende Grafiken auf unterschiedlichen Systemen zu erzeugen, gibt es sogenannte Programmierschnittstellen. Diese unterstützt dann der Hardwarehersteller mit seinen Treibern, so dass sich die Programmierer keine weiteren Gedanken machen müssen. Die beiden bekannten 3D-Schnittstellen sind Direct3D (als Bestandteil von DirectX) von Microsoft und die offene Schnittstelle OpenGL.
Letztere hing in ihrer Vollständigkeit (was Funktionen moderner Grafikkarten angeht) deutlich hinter Microsofts DirectX hinterher. Daher ist es erfreulich, dass nun endlich eine neue Spezifikation veröffentlicht wurde. Mit OpenGL 3.0 können Mac- und Linux-Nutzer darauf hoffen, in den Genuss der gleichen grafischen Spielqualität zu gelangen, wie Windows-Nutzer.
Erste Musikflatrate im Königreich
In Großbritannien haben sich die großen Breitbandanbieter dazu bereit erklärt, ihren copyrightverletzenden Kunden Warnschreiben zu schicken. Um dieser “Verfolgung” zu entgehen, soll es nun für fünf Pfund eine Art Musikflatrate geben, mit welcher die Kunden - so muss man es wohl verstehen - ein Freibrief zum Download aus illegalen Quellen erhalten. Allerdings sind nur die Titel teilnehmender Labels inbegriffen. Eine halbgare Lösung, welche die Musikindustrie nicht davon befreit endlich mal selbst über zeitgmäße Vertriebswege nachzudenken.
Unterdessen steckt der beliebte Musikdienst Pandora in der Krise. Pandora ist eine Art Radio für den persönlichen Geschmack. Nur leider gelten für Pandora nicht die gleichen Abgabesätze, wie für normales Radio. Terrestrische Sender zahlen in den USA aufgrund der Lobbybugets ihrer mächtigen Mutterkonzerne nichts. Satelliten-Radiosender zahlen 1,6cent pro Stunde und Zuhöhrer. Pandora soll ab 2010 ganze 2,91cent zahlen. Wenn man überlegt, wie nützlich Pandora für die Musiker und ihre Labels ist und sein könnte, ist dies geradezu absurd. Michael Arrington von Techcrunch vermutet, dass wohl zunächst die ersten Dienste wie Pandora untergehen müssen, bis die Labels erkennen, welches Marketingpotential sie durch diese Ungleichbehandlung zerstören.
Kindersicherung
Nicht aus aktuellem Anlass, aber weil wir uns gerade selbst damit beschäftigt haben, unterhalten wir uns in dieser Sendung über Möglichkeiten, wie man den heimischen Internetzugang kindersicher machen kann. Eingangs weisen wir auf ein tagesschau.de-Interview mit Frank Rosengart vom CCC hin:
Kinder gehören unter Aufsicht - im Internet wie im Straßenverkehr. Eltern, die ihre Aufsichtspflicht auf Filtersoftware zu delegieren versuchen, sind die eigentlichen Schuldigen hier. Die Diskussion über Filter zeigt, wie wenig sensibel die Leute gegenüber Zensurbestrebungen geworden sind. Was einem nicht passt, wird einfach weggefiltert. Jugendliche müssen lernen, mit so etwas umzugehen.
Das sehen wir natürlich genauso. Trotzdem kann man gute Gründe haben, den Internetzugang einzuschränken. Dabei kann man mit dem kostenlosen DNS-Dienst OpenDNS gezielt bestimmte Domains blocken und/oder auf Proxyserver setzen, welche die Inhalte filtern.
Dell und Intel machen mobil
Dell und Intel starten eine neue Revolution der Mobilität. Wie die PC-World schreibt, liegt ihr Geheimrezept darin, Microsoft dabei aussenvor zu lassen. Neue Laptops von Dell sollen küftig mit einem OnBoard-Linux ausgeliefert werden. Die Dell Latitude ON getaufte Technik soll innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit sein und einen eigenen stromsparenden ARM-Prozessor (seperat vom normalen Prozessor des Systems) nutzen. Ideal also, um mal schnell die Mails zu checken, oder jemanden per VoIP anzurufen. Über einen Dienst namens Intel Remote Wake, soll es auch möglich sein, bei ausgeschaltetem Gerät VoIP-Anrufe zu empfangen. Das Gerät wird bei einem eingehenden Anruf automatisch eingeschaltet und die VoIP-Anwendung gestartet.
Das bald erscheinende Netbook Inspiron 910, welches in Konkurrenz zum EEE-PC treten soll, kommt übringens mit Ubuntu oder Windows XP Home.
Länge: 53:31
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Hallo,
gute Folge, aber eine Anmerkung zu eurer Musikflatrate Ausführungen.
Es gibt solche - on demand - Musikflatrates in Deutschland.
Napster.
10 Euro pro Monat und wenn dein Mp3 Player DRM Rechte verwalten kann, kann man sich die “to go” Flatrate kaufen und die Musik direkt auf den Player tun.
Preise finde ich ok.
Die Musik ist halt nur auf deinem PC, oder mp3 Player anspielbar.
Ob diese Flatrate jemandem gefällt (vor allem mit dem DRM), ist sicher eine andere Sache, aber sowas, was ihr angeprochen habt, gibt es ja.
Grüße
Hi,
ich weiß auch warum Napster für mich sofort unter den Tisch gefallen ist, weil sie nur Windows unterstützen. Aber du hast natürlich recht zumindest einen Anbieter gibt es dann auch in Deutschland.
(hab die folge noch nicht gehört)
der nachteil an napster ist halt, dass du die songs nicht mehr abspielen kannst, sobald du dein abo kündigst. die speichern zwar auf ihren servern, welche songs du hattest -- man kann also auch 6 monate sein abo “pausieren” -- aber echt downloaden + brennen kann man da nur mit einzeln bezahlen (~99c pro song). es gibt andere anbieter wie musicmonster bei denen der non-drm download inbegriffen ist, aber dort muss man die titel bestellen, und sie werden afaik aus internetradios mitgeschnitten, sind also im zweifelsfall weder sofort verfügbar, noch in entsprechender qualität.
Hi,
dann würde ich dir empfehlen die Sendung erstmal zu hören. :-) Also ich halte es für keinen Nachteil weil man weiß ja wofür man zahlt. Ich selbst hätte auch gar kein Interesse daran die ganze Musik bei so einem Abo auf der Festplatte zu behalten. Ich würd einfach nur gerne die Musik hören die mich interessiert.
:) hab die sendung gestern angefangen, bin aber bei eingeschlafen -- nicht eure schuld :D
klar, man weiß wofür man bezahlt, die machen es relativ transparent, insofern ist es vielleicht unfair, von einem nachteil zu sprechen. den begriff flatrate finde ich dennoch ein wenig irreführend: meine dsl-flatrate funktioniert schließlich auch mit allen browsern/anwendungen, und ich kann html-seiten, bilder etc brennen und sichern wie ich möchte :)
das napster-angebot ist es für unseren haushalt einfach unpraktisch. ich lege jetzt auch nicht unbedingt wert darauf, die musik “für immer” zu haben und musik für unterwegs wäre mit der erweiterten to-go-flatrate möglich, musik im auto trotzdem nur über den mp3-player umweg - und da sich im auto n (mp3+)cdplayer befindet, der beim fahren einfach besser zu bedienen ist, ist das napster angebot letztendlich doch relativ unattraktiv für mich/uns.
auf der anderen seite ist es mir auch völlig klar, dass sich eine 10-euro-mach-alles-was-du-willst-musik-flatrate für die betreiber und plattenfirmen wahrscheinlich nur schwer rechnet. allerdings frage ich mich, warum es keine höherpreisigen all-inclusive-angebote gibt (=ich habe ja nicht einmal die wahl, ein 100-euro-non-drm-abo abzuschließen). klar mag es dann den ein oder anderen geben, der das angebot “missbraucht”, indem er in einem registrierten monat den kompletten back-katalog herunterlädt und danach nie wieder andere musik will -- das risiko halte ich aber für kalkulierbar. ich denke auch nicht, dass napster unbedingt etwas dagegen hätte (schließlich spräche ja auch nichts dagegen, innerhalb der normalen flat 24std am tag musik bei ihnen herunterzuladen, was ihre server genauso belasten würde) ich denke das sind eher bedingungen in ihren verträgen den plattenfirmen gegenüber.
was habe ich nicht bedacht?
Hi,
ich denke die Nachfrage nach einem so teuren Produkt ist einfach nicht gegeben. Viele bedienen sich des Filesharing weil sie kein Geld ausgeben wollen oder die Angebote zu teuer sind. Der Markt den du ansprichst ist vermutlich zu klein um lukrativ zu sein. Wer 100 EUR im Monat für Musik ausgibt wird vermutlich wohl lieber Platten oder CDs kaufen anstatt das Geld für digitale Dateien auszugeben.
Das die Songs bei so einer 10EUR-Flatrate DRM-geschützt sind finde ich nicht mal das Problem. Das Problem ist, dass zu wenige die DRM-Technik bisher lizenziert haben bzw. das es keinen Standard dafür gibt. Wenn es einen lizenzfreien DRM-Standard gebe (nur lizenzfrei, nicht OpenSource) dann wäre es wesentlich leichter auch Angebote von Napster oder RealNetworks auf alle möglichen Geräte zu bringen.
Warum du den Flatrate-Begriff irreführend findest verstehe ich nicht ganz. Eine Flatrate heisst doch nur eine Nutzung ohne Volumen- oder laufende Gebühren. D.h. doch aber nicht das ich damit machen kann was ich will. Wirklich irreführend finde ich Begriffe wie z.B. Fair-Flat also Produkte die eigentlich getarnte Volumentarife sind und wo der Begriff Flatrate einfach missbraucht wird, um Kunden anzulocken.
hallo,
immer wenn ich in letzter zeit was von wasserstoff höre, muss ich an die kanzius-methode denken.
mal sehen, was sich da noch so tut.
für alle, die sie noch nicht kennen, mal kanzius experiment googlen (guter bericht bei dradio) und in der englischsprachigen Wikipedia bei John Kanzius nachsehen.
lg
peter
Hi Peter,
das Video dazu ist mir bekannt. Hab es vor einiger Zeit gesehen. Wie es im Artikel schon steht, es wäre gut wenn man mal unabhängig die Ergebnisse nachprüfen könnte. Ansonsten ist es aber auf alle Fälle eine spannende Sache wenn es denn stimmt.
Lieben Gruß,
Timon
hi timon,
werdet ihr in der nächsten sendung was zu google’s chrome bringen?
hatte es eben für 5 minuten drauf. ganz nett. aber wozu?
google wird mir auch immer unheimlicher, weil immer dominanter. kann man nur hoffen, dass android-handys nicht die angerufenen telefonnummern, etc. an google übermitteln. natürlich per default und zur weiteren optimierung des betriebssystems für den nutzer!! ;-)
lg
peter
Hi Peter,
also ich denke wir werden vermutlich ein paar Worte dazu verlieren. Ich meine das “Wozu” zeigt Google in seinem Webcomic zu Chrome recht gut auf.
Der Bedarf ist durchaus da und der Browser wird sogar als Open Source offengelegt. Mehr kann man sich doch eigentlich nicht wünschen.
Was leider in der Presse teils falsch wiedergegeben wird ist, dass Google das Nutzungsverhalten der User durch Chrome ausspionieren würde. Chrome selbst übermittelt auf Nachfrage allerdings lediglich anonymisierte Nutzungsstatistiken und Fehlerberichte von Chrome. Das ist allerdings völlig freiwillig und wird auch von Programmen anderer Anbieter so gehandhabt.
In den Datenschutzbestimmungen wird klar offengelegt was abläuft und die Übermittlung von Suchanfragen ist ähnlich der ergänzenden Suche die in Firefox 3 integriert ist. Nämlich das während man tippt schon passende Stichwörter für eine Suche ergänzt werden. Das geht natürlich nur wenn die Eingaben an Google übermittelt werden.
Was ich lobenswert finde, dass Google direkt nach der Installation angibt, das Google als Suchdienst voreingestellt ist und ob man das so wünscht oder einen anderen Anbieter wählen möchte. In der Auswahl stehen dann auch Anbieter wie Yahoo, MSN oder T-Online. So direkt und offensichtlich wurde ich bisher noch nie auf eine entsprechende Auswahl aufmerksam gemacht. Sicherlich keine große Sache aber Chrome an sich kann ich nicht direkt etwas schlechtes nachsagen, insbesondere wenn es dann auch noch quelloffen zur Verfügung gestellt wird.
Technisch halte ich Chrome für einen Schritt in die richtige Richtung, denn auch Firefox 3 kann nicht gut damit umgehen wenn in einem Tab mal ein Plugin oder Script die Ressourcen auffrisst und der ganze Browser lahmt. Bei Chrome kann ich per Shift+ESC direkt jeden Task einsehen und weiß welcher Tab mir gerade Probleme macht.
Mehr gibt es von mir dann in der nächsten Sendung. :-)
Eine Anmerkung zum Thema „Long Tail“: Vorweg, habe davon auch nicht mehr Ahnung, finde das Thema aber hochinteressant.
Was mir als Erwiderung auf Timons Lübeck-München-Beispiel spontan durch den Kopf ging und was möglicherweise auch ein Grund für die Ergebnisse von Anita Elberse sein könnte: Wie macht der Lübecker Verkäufen seine potenziellen Kunden in München oder sonst wo auf sich aufmerksam? Besteht der Kontakt bereits, vereinfacht das Internet sicherlich das Geschäft. Aber zuvor muss erst einmal ein Kontakt hergestellt werden.
Große Märkte / Marken machen über die klassischen Medien und bekannten Möglichkeiten (z.B. Platzierung in den Charts, im Radio usw.) auf sich aufmerksam. Dies ist aber für einen Anbieter in so einem Nischenmarkt nicht so einfach möglich.
Klar kann man in bekannten Foren und Communities auf sich aufmerksam machen, aber ob man da eine kritische Masse erreicht, sodass man genügend Kunden gewinnt, die einen auch noch untereinander weiterempfehlen, ist sicher schwierig.
Ein Beispiel: Im Spiegel habe ich letztens über ein Unternehmen gelesen, der Müslis individuell zusammenstellt und verschickt. Hätte nicht zufällig der Spiegel darüber berichtet, hätte ich davon womöglich nie oder erst sehr viel später erfahren.
Wenn ich mein persönliches Kaufverhalten als sehr Internet-affiner Mensch betrachte, hat sich auch nicht viel geändert. Ich kaufe meistens noch immer Massenware. Da es oft günstiger und bequemer ist, halt im Internet (meistens auch bei großen Anbietern, wg. der Sicherheit). Kann nicht wirklich feststellen, dass mich irgendein Nischenmarktanbieter bereits entdeckt hat. :-)
Von daher kann ich schon verstehen, wie die Frau Elberse zu ihren Ergebnissen kommt. Ich vermute, die damals aufgestellte Theorie/Hypothese wurde in den vergangenen 4 Jahren evaluiert.
Hi Kay,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ich denke du liegst mit deinen Vermutungen was die Grundlage der Studie angeht durchaus richtig.
Ich denke auch nicht, dass jeder sein Kaufverhalten umstellt. Aber das Internet bietet durchaus die Möglichkeit einer Veränderung für Nischenprodukte die in einem rein physischen Ladengeschäft nicht vorhanden wären.
Du redest vermutlich von mymuesli.com Die Jungs sind 2007 als junges Startup online gegangen und haben extrem lange Schichten schieben müssen, um als kleines Startup überhaupt die Nachfrage bearbeiten zu können. Ich kenne deren Produkte schon seit längerer Zeit, nur ich esse kein Müsli. :-) Deren Website ging auch schon seit einiger Zeit durch die Medienlandschaft und diverse Weblogs. Das sie jetzt im Spiegel gefeatured wurden heisst eigentlich nur, dass sie jetzt auch die Massenmedien erreicht haben. Was du auch bedenken musst, du hattest vorher ja auch kein Interesse. Wenn du nach “individuelles Müsli” gesucht hättest, wäre bei Google sogar auf Platz 1 mymuesli.com gelandet. Gerade mymuesli ist aber auch ein schönes Beispiel für einen Nischenmarkt und Individualisierung in einer Form wie sie bis vor einigen Jahren noch gar nicht vorzustellen war.
Matthias wird dir sicherlich von ähnlichen Erfahrungen berichten können. Das Web bietet durchaus ein Ökosystem für einen Longtail den es woanders nicht geben würde. Natürlich ist nicht jedes Produkt tragfähig, um davon leben zu können. Aber im Web kann man durchaus auch Sachen parallel zum Job starten und abends die Bestellungen bearbeiten.
Home of Hardware (hoh.de) ist z.B. als Ebay Powerseller gestartet und die sind dann auf einen eigenen Shop umgesattelt und erreichen wohl dieses Jahr die 100 Millionen Umsatzgrenze. Das nur als Beispiel wie man nebenbei anfangen kann sich ein Geschäft im Web aufzubauen.
Ich denke die Studie hat sicherlich Substanz, berücksichtigt aber nicht alle Aspekte die für so manchen im Web wirkenden die Nische geworden ist in der er leben kann.
Stimme dir zu, das Internet bietet die Möglichkeiten, aber die Studie hat herausgefunden, dass diese Möglichkeiten derzeit (bzw. in den letzten 4 Jahren) (noch) kaum genutzt werden.
Zum Thema „Dell und Intel machen mobil“: Es gibt doch mit Windows Vista für Notebook- und PC-Hersteller die Möglichkeit, auf kleinen Außendisplays Informationen darzustellen. Ich bin nicht auf dem Laufenden, wird das überhaupt genutzt? Ich weiß, dass es mal nen Acer-Notebook gab, was das wohl genutzt hat.
Mit dem Linux wird diese Funktion ja auch quasi überflüssig, da das Display auch nur statische Offline-Informationen darstellen kann, also beispielsweise wie viele ungelesene E-Mails es beim letzten Lauf von Windows gab (also nicht den aktuellen Online-Stand).
Oder was kann man damit noch machen? Habt ihr Infos? Würde mich mal interessieren, nicht das ich wieder auf Windows wechseln würde, aber man muss ja auf dem Laufenden bleiben. ;-)
19 Stunden Laufzeit mit nem Dell-Notebook? Muss man da nen Generator dabei haben? Wie sieht der Zusatzakku aus? Kann man den noch tragen? ;-) Wo habt ihr denn die Zahl her? Wäre ja echt krass, insbesondere wenn man bedenkt, wie lange beispielsweise Smartphones gerade mal durchhalten. Ich sehe hier das Problem mit dem WLAN, was wohl derzeit ja ein Hauptstromabnehmer ist, und wenn die Geräte nun auch im ausgeschalteten Modus noch online sein sollen ...
Hi Kai.
Also das mit dem Aussendisplay war ein mehr oder minder fehlgeschlagenes Experiment. Am Ende hat es keinen interessiert, weil die Funktionalitaet minimal war. Aus dem Grunde haben sich Dell und Intel auch zusammengetan um selbst was auf die Beine zu stellen. Das Boot-Linux ist auf jeden Fall deutlich maechtiger und eben sehr einfach zu nutzen. Asus baut es (unter dem Namen SplashTop) auf seine neuen Intel-Motherboards. Angeblich in Zukunft sogar auf alle.
Was die Akku-Laufzeit angeht bezogen sich die Angaben von Dell auf die jeweils staerksten Akkus mit Zusatzakku-Option (ich glaube es waren 8 Zellen). Die Zahlen waren aus den offiziellen Ankuendigungen von Dell zu den neuen Notebooks, welche von der Presse so uebernommen wurden (bspw. Heise und Golem).
Hallo ihr beiden,
nur mal eine Frage: Erscheint diese Woche eine Sendung oder habt ihr keine Zeit?
Twitter-User wissen mehr. ;-) Ja, bin grad wieder am Platz und werd jetzt anfangen zu schneiden. Werd versuchen diese Woche auch mal die Z!-News wieder zu machen. Diese Woche sind einige Themen unter den Tisch gefallen die ich gerne in den Z!-News aufarbeiten würde.
Ich hatte extra vor der Frage in Twitter geschaut.
Mit den Z!-News musst Du Dich aber beeilen, denn am/ab Mittwoch ist doch Weltuntergang... Warum hat die BILD noch nichts über den LHC in Genf geschrieben?
;)
Was heisst beeilen, ich berichte live nach dem Untergang. ;-)
Ups, ich wusste nicht, dass Du inzwischen für Springer arbeitest ;)