Peter hat uns folgendes gefragt: "hallo ihr zwei,
könntet ihr mal twittern, wie es mit eurem podcast weitergeht."
Da ich denke, dass die Frage euch alle interessiert schreibe ich meinen Kommentar als getrenntes Posting, damit ihr gezielt eure Kommentare dazu schreiben könnt:
"Hallo Peter, dass ist eine gute Frage. Ich sehe momentan zwei grundlegenden Probleme. Bei jeder Episode geht der Server in die Knie weil auch ein Haufen Bots aggressiv anfangen den Server abzufragen wenn eine neue Folge rauskommt. Sprich wir können die Anfragen so nicht handlen die auf dem Server entstehen. Größere Server kosten allerdings mehr Geld.
Zweiter Punkt, es gibt keine Gegenfinanzierung die es mir erlaubt ernsthaft Zeit in den Podcast zu stecken. Ich bin selbstständig und muss von meiner Arbeit leben können. Die Amazon-Aktion hat seit Beginn ganze 3,62 EUR eingebracht.
Das sind erstmal die Fakten. Ich habe durchaus Interesse den Podcast weiter zu produzieren, schließlich habe ich ja auch einiges an Geld und Zeit investiert. Unterm Strich ist es einfach für mich so, dass es ein funktionierendes Finanzierungsmodell geben muss, sonst ist der Podcast immer das erste was zurückgestellt werden muss.
Für ernsthafte Vorschläge und praktische Hilfe, um die Situation zu verbessern, bin ich offen."
Timon
[Update: 08.04.09]
Wir würden euch bitten an der Abstimmung hier in der rechten Seitenleiste teilzunehmen.
Peter hat uns folgendes gefragt: "hallo ihr zwei,
könntet ihr mal twittern, wie es mit eurem podcast weitergeht."
Da ich denke, dass die Frage euch alle interessiert schreibe ich meinen Kommentar als getrenntes Posting, damit ihr gezielt eure Kommentare dazu schreiben könnt:
"Hallo Peter, dass ist eine gute Frage. Ich sehe momentan zwei grundlegenden Probleme. Bei jeder Episode geht der Server in die Knie weil auch ein Haufen Bots aggressiv anfangen den Server abzufragen wenn eine neue Folge rauskommt. Sprich wir können die Anfragen so nicht handlen die auf dem Server entstehen. Größere Server kosten allerdings mehr Geld.
Zweiter Punkt, es gibt keine Gegenfinanzierung die es mir erlaubt ernsthaft Zeit in den Podcast zu stecken. Ich bin selbstständig und muss von meiner Arbeit leben können. Die Amazon-Aktion hat seit Beginn ganze 3,62 EUR eingebracht.
Das sind erstmal die Fakten. Ich habe durchaus Interesse den Podcast weiter zu produzieren, schließlich habe ich ja auch einiges an Geld und Zeit investiert. Unterm Strich ist es einfach für mich so, dass es ein funktionierendes Finanzierungsmodell geben muss, sonst ist der Podcast immer das erste was zurückgestellt werden muss.
Für ernsthafte Vorschläge und praktische Hilfe, um die Situation zu verbessern, bin ich offen."
Timon
[Update: 23.03.09]
Kommentare von Timon zum Thema:
Kommentare von Matthias zum Thema:
[Update: 08.04.09]
Wir würden euch bitten an der Abstimmung hier in der rechten Seitenleiste teilzunehmen.
Wie wäre es mit einer freiwilligen Paypal-Spendemöglichkeit? Dann gäbe es auf der Webseite immer ein Barometer, das anzeigt, welcher Betrag noch eingehen muss, ehe eine neue Episode produziert werden kann. ;) Das Konzept finde ich gar nicht so schlecht, es bringt nur die Gefahr mit sich, dass die Spender sich “ausgenutzt” fühlen, wenn es immer die Gleichen bleiben und wenn so und so viel nur für Bot-Traffic draufgeht.
Es ist nicht der Traffic der uns zu schaffen macht sondern die Anzahl der Anfragen die parallel durch die Bots generiert werden.
Vielleicht sollte man das Spendenmodell einfach einmal ausprobieren. Ich persönlich wäre auf jeden Fall bereit etwas zu geben, da ich sehnsüchtig auf die nächste Folge warte. Verstehe auch Matthias, der den Zugang auch Neuhörern offen halten will und mit dem Spendenbarometer würde man am ehesten allen gerecht werden. Ich glaube jedenfalls, dass das funktionieren könnte, da viele euren podcast sehr schätzen.
lg
Tina
welchen server habt ihr denn?
evtl könnte ich ein sponsoring anbieten...
Momentan läuft unsere Website auf einem Virtual Server Linux XL 3.0 von Host Europe.
Hallo Timon,
hallo Matthias,
als regelmäßiger Hörer Eures Podcasts schätze ich die Qualität und den Stil eurer Sendungen und würde mich auch auf ein Bezahl-Modell einlassen. Bei beispielsweise zweiwöchiger Erscheinung würde ich so zwischen 10 und 20 EUR jährlich zahlen wollen.
Ist jetzt vielleicht ein sehr direkter Vorschlag, aber Ihr sollt wissen, daß Eure Arbeit bei dem Hörer sehr geschätzt wird und für die gebotene Qualität auch ein praktischer Gegenwert (Bezahlung) verlangt werden darf.
Wie sehen das die anderen Hörer?
Viele Grüße
Roland A.
Schließe mich dir an. Aber was ist dann mit den Hörern, die nicht zahlen wollen?
Das Konzept von Bits und so Plus lässt sich glaube ich auf Z! schwer übertragen. Dazu seid ihr schon zu sachlich. ;)
Wenn ihr einen bestimmten Server finanzieren müsst, halte ich meine Idee mit dem Spendenbarometer noch am besten.
Moin,
also ich muss sagen.. lieber als Geld waere mir kurzfristig, wenn wir unsere Folgen woanders hosten koennten. Laengerfristig waere es natuerlich nett, wenn auch ein wenig Geld reinkommt (z.B. fuer neues Equipment).
Dafuer muessen wir aber erstmal wieder auf ne regelmaessige Erscheinung kommen.
Ein Spendenbarometer mit Paypal ist denke ich eine gute Sache - wenn 100 Leute 1 € spenden sind das ja immerhin auch 100 € :-)
Ich halte die Sache mit einem Spendenbarometer ebenfalls als die vermutlich einzigste vernünftige Möglichkeit euch zu unterstützen. Erreicht das Spendenbarometer den von euch festgelegten Wert gibts ein neuen Podcast. Das ist meiner Ansicht nach nur fair.
Hallo Ihr zwei,
ich hatte schonmal angeregt die Sendung per Torrent zu verteilen. Ich würde die Dateien wochenlang zur Verfügung stellen.
Lediglich die Kontrolle für euch würde fehlen, wieoft wurde die Datei geladen wurde.
Hi Lutz,
einen Torrent-Tracker zu betreiben kostet uns leider nicht weniger Ressourcen sondern sogar mehr. Abgesehen davon verlieren wir die Kontrolle über die Dateien und finanziell tragfähig sind wir damit immer noch nicht. Matthias und ich haben teils unterschiedliche Anforderungen was die finanzielle Tragfähigkeit angeht. Für mich ist es essentiell.
Lieben Gruß,
Timon
Das ändert zwar nichts an der Kontrolle über die Daten, aber mal als Anregung:
http://beta.legaltorrents.com/
Mitgliedschaft kostet derzeit einmalig 50$.
Hi,
also der neue Server hat sich schon bewährt, die aktuelle Folge ging ohne Neustarts des Apache-Server über die Bühne. Von daher denke ich, dass wir das Problem mit den Ausfällen fürs erste gelöst haben.
Die Torrent-Lösung hat außerdem den Nachteil, dass nicht jeder Podcatcher Bittorrent unterstützt.
hallo,
bin:
a)
auch bereit zu zahlen,
b)
zahle garantiert mehr als amazon,
c)
kann man bots nicht irgendwie aussperren (captchas, passwort-autorisierte download-bereiche)?
lg
peter
Möglichkeiten gibt es sicherlich. Ich muss erstmal wissen was von euch gewünscht beziehungsweise akzeptiert wird und wieviele an den entsprechenden Lösungen Interesse haben.
ich habe einfach interesse daran, dass es weiter geht.
kannst du sagen, was in etwa pro sendung rein kommen müsste, dass es sich lohnt?
pay per download wäre auch o.k. dann zahlt jeder was und der einzelne download wäre wohl auch erschwinglich.
Zu meiner Schande: Bisher habe ich noch nichts gespendet. Doch wenn es ein Fortbestehen verlangt tue ich es gerne. Wenn ich einen Podcast gerne höre, dann euren!!! Unvergleichlich wenn ihr beide euch gegenseitig ausdiskutiert.
Das Bot-Problem habt nicht nur ihr und es sollte lösbar sein. Idee wäre vielleicht “304 Not Modified” auf jede Bot-Anfrage zu antworten.
Auch wenn es dann mit dem Abo komplizierter wäre: Ein kostenloser Login wäre ebenso eine Alternative und primitiv dazu.
Übrigens könntet ihr auch mal die URL für den Feed ändern und im alten die Abonnenten auffordern nur bei wirklichem Interesse zu flgen. Auch bei mir liegen einige Podcast unangetastet im iTunes und updaten dennoch (Frühjahrputz ist notwendig!!!).
Was Werbung betrifft: Baut doch mal welche mitten in den Podcast - hör mir an und wenn sie gut ist geh ich selbst drauf ein.
Ich hoffe, dass ihr euch motivieren lasst nicht aufzugeben und weitermacht - vielleicht auch mit einem Sponsor.
Euch allen einen schönen Frühlingsanfang.
Schade das es nur am Mammon liegt und das ein so guter Podcast daran zugrunde gehen muss. Wobei ich volles Verständnis für Timon aufbringe, der von seiner Arbeit leben muss. Für mich wäre ein kostenpflichtiger Podcast allerdings das Ende des Abos, weil ich es mir aus persönlichen Gründen einfach nicht leisten kann für einen Podcast zu zahlen, so gerne ich das auch in eurem Fall täte.
Eine Finanzierung über Werbung ist mangels Anbietern nicht möglich, oder? Das wäre eine Lösung mit der wohl die meisten leben könnten, solange die Werbung keinen Einfluß auf den Inhalt hat :)
Egal wie es mit dem Z-Pod! weitergeht, lasst ihn bitte nicht einfach im Sand verlaufen, sondern macht in jedem Fall einen kurzen n-Minüter, in dem ihr eure Hörer aufklärt.
“Für mich wäre ein kostenpflichtiger Podcast allerdings das Ende des Abos, weil ich es mir aus persönlichen Gründen einfach nicht leisten kann für einen Podcast zu zahlen, so gerne ich das auch in eurem Fall täte.”
hallo otto,
ich würde sagen, dass das von der höhe der kosten abhängt, oder?
lg
peter
p.s.:
bei der vorgeschalteten werbung im podcast kann ich mich noch an die kommentare von denen erinnern, denen selbst das zu viel war. ätzend!
Bei ergänzendem Harz IV trotz Vollzeitjob kannst Du Dir sicher vorstellen, dass es gar nicht mehr auf die Summe ankommt. Man hat schlicht nichts mehr übrig wenn der Monat (noch nicht ganz) rum ist...
Hi Otto,
ich kann dich durchaus verstehen in deiner finanziellen Situation. Wir alle profitieren täglich von Dingen die uns kostenlos und frei zugänglich bereitgestellt werden. Der Zugang zu Information und Bildung sollte sicherlich nicht nur denen zugänglich sein die es sich leisten können.
Allerdings möchte ich auch zu bedenken geben wie wenig eigentlich notwendig wäre, damit dieser Podcast weiterbestehen kann. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass jeder Download einem Hörer entspricht, da die Downloadstatistiken von audioads vorgefiltert werden (abgebrochene Downloads werden z.B. nicht mitgezählt). Wenn jeder Hörer nur 1 EUR im Monat für den Podcast zahlen würde, könnte ich komplett vom Podcasting leben und zusätzlich bedeutend mehr Zeit dafür investieren. Matthias würde ebenso eine mehr als angemessene Vergütung erhalten können. Ein eigener Multicore-Server mit entsprechender Bandbreite wäre ebenso locker drin. Selbst wenn nur 60% davon echte Hörer wären die diesen einen Euro im Monat aufbringen, hätten wir bereits ein tragfähiges finanzielles Konzept.
Man sollte meinen, dass fast jeder in der Lage sein sollte 1 EUR im Monat zu geben, wenn er unseren Podcast regelmäßig hört.
"(...) Wenn jeder Hörer nur 1 EUR im Monat für den Podcast zahlen würde, könnte ich komplett vom Podcasting leben (...)
Man sollte meinen, dass fast jeder in der Lage sein sollte 1 EUR im Monat zu geben, wenn er unseren Podcast regelmäßig hört."
Ich würde es euch beiden gönnen, von eurem Hobby leben zu können. Was den einen Euro angeht ist es tatsächlich so, dass ich nicht mal den übrig hätte. Wäre es anders würde ich euch gerne mehr zahlen.
Wie Matthias auch schon sagte, wir streben kein Modell an in dem Hörer die momentan keinen Beitrag leisten können uns überhaupt nicht hören können.
Vielleicht hast du ja die Möglichkeit dem einen oder anderen Bekannten von unserem Podcast zu erzählen. :-)
Das habe ich in der Vergangenheit schon getan, werde mein Engagement aber gerne in der Richtung verstärken ;)
Das sich Hörer selbst über die kurze Werbung aufgeregt haben kann ich auch nicht nachvollziehen. Dadurch das sie am Anfang oder Ende lief störte sie kaum, und letztendlich gönnt man den Betreibern doch auch eine kleine “Aufwandsentschädigung”.
Ich finde es schade das viele offenbar vergessen was für eine Arbeit dahinter steckt.
Aber es ist wohl leider ein genereller Trend im Internet das die Nutzer den Betreibern nicht einmal die kleinen Einnahmen durch Werbung “gönnen”. Ein Grund wieso ich auch Erweiterungen wie Adblock Plus absolut nicht mag, zumindest nicht mit solch “agressiven” Listen die selbst dezente Google Ads blockieren.
Ich persönlich fände beide Modelle in Ordnung - sei es eine Finanzierung über Werbung, oder über Pay per Download. Oder eben Werbung kombiniert mit einer Möglichkeit zu spenden.
Pay per Download oder ein Abo wäre halt schade für User bei denen es gerade nicht so rosig ausschaut. In der heutigen Zeit kann ich schon verstehen auch viele Menschen gibt die auf jeden Euro achten müssen.
Fuer mich kommt ein kostenpflichtiger Podcast nicht in Frage. Das widerspricht dem “Prinzip Podcast”.
Nochmal zur Erlaeuterung: Ich moechte, dass der Podcast auch gehoert wird. Ein bezahlmodell sperrt Neuhoerer komplett aus. Ein Spendenbarometer ist wahrscheinlich die beste Loesung. Eines, wo dann in der Sidebar die Namen der Spender (oder deren Nicks) scrollen.
Wg. bots aussperren: Sobald man den download nicht standardkonform anbietet, ist man natuerlich auch aus iTunes & co ausgesperrt. Man kann sie aber natuerlich serverseitig blocken, wenn es unerwuenschte bots sind. Ich weiss leider nicht, was Timon da ueberhaupt genau meint,
“Fuer mich kommt ein kostenpflichtiger Podcast nicht in Frage.”
hallo ihr zwei,
könntet ihr untereinander eine klare position finden. da klafft was auseinander, wie ich finde.
“Ich moechte, dass der Podcast auch gehoert wird.”
o.k. funktioniert aber wohl nur, wenn ihr einen produziert, oder? und da hapert es lt. timon an den finanzen.
lg
peter
Nicht kostenpflichtig anbieten doch Finanzen decken muss nicht grundsätzlich gegensätzlich sein. Ein Spendenbarometer wird nach meiner Erfahrung nicht ganz einfach, doch ist nicht hoffnungslos. Vernünftiges Sponsoren-Modell + interessante Werbung scheint mir da durchaus eine Alternative zu sein. Der Podcast ist sicherlich prominent genug, um das Duo durch z. B. bezahlte Produktvorstellungen zu pushen. So macht es Macnews ebenfalls: Sie stellen verschiedenste (auch sehr kleine) Softwareentwicklungen vor, die für kleines Geld durchaus Interessenten finden könnten. Ebenfalls wäre der Verkauf von Link-Empfehlungen eine Idee. Wer seinen neuen Blog einer breiten Masse vorstellen möchte, muss was abdrücken.
“Ein Spendenbarometer wird nach meiner Erfahrung nicht ganz einfach, doch ist nicht hoffnungslos. Vernünftiges Sponsoren-Modell + interessante Werbung scheint mir da durchaus eine Alternative zu sein.”
das scheint nicht trivial zu sein. der cc2 berichtet ja von ähnlichen problemen.
ich habe nochmal über das von matthias nachgedacht.
sag mal, meinst du das mit dem podcasten wie so eine art hobby, in das man halt geld investiert, weil es einem spass macht, aber eigentlich dann auch keine gegenleistung erwarten darf?
lg
peter
Das wird bei den beiden so sein wie bei sehr sehr vielen Podcastern und Webseitenbetreibern: Es ist Hobby, macht Spaß und so größer die Hörerschaft, so mehr freut man sich über den Erfolg. Es darf dann zwar wenig Geld kosten, doch nicht die Geldbörse leerfegen. Bei dem sicherlich steigenden Erfolg vom Z-Pod ist das aber leider schnell so: Server-Erweiterungen, mehr Zeit für Sicherheit und dann auch zunehmender Leistungsdruck. Da sollte dann mindestens ein Plus-Minus-Null-Geschäft draus werden oder gar ein akzeptabler Stundenlohn für die Arbeit. 1-2 Stunden Podcast machen schnell 4-5-6-7 Stunden Arbeit. Wer kann diese Zeit schon spontan opfern, wenn das noch 100 Euro oder mehr kostet.
Also meine Situation ist, dass ich meine Arbeitszeit dafür nehmen muss, den Podcast vorzubereiten und aufzunehmen. Die besagten 6-7 Stunden treffen es schon ganz gut. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich auch deutlich mehr Nachrichten lesen muss, um interessantes Material rauszufischen. Natürlich ist es auch ein bisschen Hobby, aber es hat eben durchaus einen Umfang, dass es mich finanziell beeinträchtigt. Denn die Zeit kann und muss ich eigentlich dafür aufwenden neue Kunden zu gewinnen oder bezahlte Aufträge zu bearbeiten.
Für mich geht es hier in erster Linie auch darum, herauszufinden wie ein tragfähiges Finanzierungsmodell aussieht, dass auch von den meisten Hörern akzeptiert wird. Wobei ich auch sagen muss, dass ich es unangemessen finde sich über Werbung im Podcast oder auf der Website zu beklagen. Insbesondere wenn man nichts bezahlen muss. Zum Glück waren das bisher nur wenige Hörer, die sich so geäußert haben. Es gibt natürlich auch sehr nervige Werbeformen wie Popups und Layer-Ads, von solchen Dingen bin ich eigentlich kein Freund und würde mich bemühen so etwas zu vermeiden.
Ich habe mich längere Zeit um verschiedene Lösungen bemüht. Audioads war eine gute Lösung, wenn denn genügend Werbekunden die Möglichkeit genutzt hätten. Werbung auf der Website kann funktionieren, dafür müssen aber die Besucherzahlen steigen, da die meiste Werbung nur klickbasiert abgerechnet wird. Das wäre auch einer der Gründe mehr Zeit ins bloggen zu investieren, um mehr User auf die Website zu ziehen. Dadurch haben wir auch mehr Chancen Werbekunden zu gewinnen, die z.B. dafür zahlen würden ihr Produkt bei uns vorzustellen.
Was die Höhe der Spenden angeht die nötig sind, um einen Podcast zu produzieren, so denke ich, dass man den Betrag eigentlich nicht pauschal deckeln sollte. Natürlich kann ich ausrechnen, was finanziell tragbar wäre, um Episoden im bisherigen Umfang zu produzieren. Sollte allerdings dauerhaft deutlich mehr zusammen kommen, so denke ich könnte man auch Qualität, Inhalte und Umfang ausdehnen. Wie ist eure Meinung dazu?
Was ich auch noch mal klar sagen möchte, ich habe keinerlei Interesse den Podcast eingehen zu lassen. Ich möchte gerne weiter unseren Podcast betreiben, von mir aus auch gerne die Z!-News und zusätzliche Interviews machen. Ich zumindest benötige dafür aber eine finanzielle Basis mit der ich weiterarbeiten kann. Einfach aus dem Grund, dass ich nicht möchte, dass der Podcast immer bei bezahlten Projekten hinten anstehen muss. Das wird immer öfter der Fall sein und deshalb wende ich mich an euch, damit wir gemeinsam über Lösungen sprechen können, die von euch mit unterstützt werden. Ich schätze es im direkten Kontakt mit euch zu sein und von daher sind mir eure Meinungen und Ideen wichtig.
Hi Timon,
was hälst du von einer Kombi-Lösung: Mit einem Teaser-Podcast auf den kostenpflichtigen Podcast aufmerksam machen. Du könntest den News-Podcast dazu missbrauchen. Diesen habe ich gerne gehört um einen schnellen Überblick zu bekommen, dann aber die Details der langen Version geschätzt. 4-Zeiler für die Abstauber und komplexes für die großzügigen. Wie wäre das? Dazu dann diverse Experimente mit guten Ads und Spendenbarometer + Sponsoren-Aufrufe. Auch eine Kombi aus Audio bitte bezahlen und Nachlesen inklusive Ads klicken ist kostenlos wäre eine Überlegung wert.
Grundsätzlich gebe ich dir recht, es motiviert mich meist auch mehr wenn ich auch mehr Leistung erhalte wenn ich für etwas zahle. Allerdings muss man auch bedenken, dass es technisch mehr Aufwand ist.
Ich denke Matthias und ich werden die Sache im nächsten Podcast auch zur Sprache bringen, damit noch mehr Hörer an der Diskussion teilnehmen können.
Hallo Timon,
Werbung finde ich vollkommen in Ordnung und ich halte es für nicht gerechtfertigt, sich darüber zu beschweren, solange man nichts bezahlt und dabei finde ich sowohl Werbung auf der Seite (hierfür würde ich, wenn ihr keine Popups oder Layerads einsetzt, sogar mein Adblock Plus für z-pod.de abschalten) als auch im Podcast selbst für vollkommen legitim. Unabhängig von diesem Blog-Eintrag habe ich mir sogar dein LED Lenser Review angesehen und fand es sogar sehenswert, da Tests von Geräten oft noch interessanter sind als reine Werbung, in der nur Versprechungen gemacht werden, unabhängig davon, ob man das Produkt nun kauft oder nicht.
Pay per Download finde ich persönlich nicht so gut und das würde euch sicherlich auch viele Hörer kosten. Manche würden ganz wegbleiben und viele würden es sich jedesmal gut überlegen, ob sie das Thema jetzt wirklich interessiert oder nicht und danach entscheiden, ob sie den Podcast downloaden oder nicht.
Ein Spendenbarometer halte ich hingegen für eine vernünftige Idee, wobei ich mich frage, ob es euch dann nicht unter Stress setzen würde, wenn man wie schon vorgeschlagen die Produktion unmittelbar von den Einnahmen abhängig macht. Wenn das Geld dann da ist, hieße das dann nämlich auch, dass ihr jetzt einen Podcast produzieren müsst, ob ihr Zeit und Lust habt oder nicht. Der Druck auf Hörerseite wäre relativ groß und sollte das Geld nicht so fließen, obwohl ihr gerade Lust und Zeit habt, eine Episode zu produzieren, so müsstet ihr Ausnahmen von der Regel machen.
Also Spendenbarometer: auf alle Fälle ja, Limit für Produktion: jein, halte ich persönlich nicht für sinnvoll.
Um das Botproblem in den Griff zu bekommen, solltet ihr mal schauen, ob ihr irgendwie an Blacklists kommt oder das Botverhalten erkennen könnt. Irgendwie sollten sich die meisten Bots schon fernhalten lassen. Wenn es ganz extrem wird, könnt ihr auch zu schmutzigen Tricks greifen und z.B. per .htaccess alle IE6-User mit dem Teilstring SV1 im User-Agent aussperren (sehr wirksam, trifft aber auch einige Unschuldige). Eine kurze Meldungsseite ohne dass im Hintergrund eure Blogsoftware angesprochen wird, kann die Parallelitätsprobleme schon arg senken, da kaum Server-Ressourcen verbraucht werden.
Vielen Dank für die Tipps, ich werd noch mit Matthias sprechen müssen, aber ich nehme mal an, dass wir das mit dem Spendenbarometer in irgendeiner Form umsetzen werden.
Also das Spendenmodell an sich finde ich nicht schlecht, allerdings befürchte ich, dass nur sehr wenige dazu bereit sind und das dadurch die Erwartungen nochmals deutlich steigen werden.
Wir hatten schon mal für einige Zeit eine Spendenfunktion hier integriert und es ist keine einzige Spende eingegangen. Deswegen gehe ich davon aus, dass die Kosten von sehr wenigen getragen werden wenn es überhaupt diese Möglichkeit gibt.
Ich denke Matthias und ich sind nicht unbedingt weit entfernt in unserer Position. Matthias möchte halt nur das der Podcast frei verfügbar ist und nicht nur denen zugänglich ist die dafür spenden. Das “Prinzip Podcast”, was auch immer das sein mag, sehe ich dadurch allerdings nicht beeinträchtigt. Ich bin der Meinung, dass Podcasting auch finanziell tragfähig sein muss und es nicht nur funktionieren darf wenn man es als Hobby betreibt und seine private Zeit und Geld reinsteckt.
Ein Vorschlag zu dem Spendenmodell wäre, dass diejenigen die spenden den Podcast früher erhalten können. Danach können ihn auch alle anderen herunterladen.
Nun, ich denke da eine meine Lieblingssendung, den Chaos Radio Express - sämtliche Episoden sind sensationell, sehr lang unterhaltsam und informativ zugleich - und kostenlos.
Tim (der Moderator) bat Ende letzten Jahres mal um Geld um sich ein Jahresabo der Bahn für beliebige Deutschlandtouren leisten zu können (Tim fährt gern zu seinen Gästen, was ich begrüße). Der spass kostete 3600 EUR und in kürzester Zeit waren die Spenden zusammen.
Warum? Weil der Typ und seine Sendung brilliant ist und ne Menge Leute wollen, das es weiter geht.
Nur mal so als Denkanreiz. Viele Menschen sind bereits für hochwertige Qualität zu zahlen und Ihren Respekt per Spenden anzuerkennen.
danke für den tipp.
toller podcast. gibt es jetzt viel nachzuhören!
Hallo,
ui ui ui. Sollte öfters mal auf die Webseite schauen!
Meine 2 Cent:
1. Werbung auf der Seite selber dürfte wahrscheinlich nicht wirklich viel bringen im Moment (die meisten Hörer hören wahrscheinlich halt nur den Podcast, s.o.)
2. Ich wusste gar nichts von Euren finanziellen Problemen (auch s.o.)! Denke, dass das den meisten Hörern so geht. Obwohl ich es verstehen kann, dass man sich möglicherweise doof dabei vorkommt, um Spenden zu “betteln”, könnte ein Aufruf in der Sendung mal zumindest testweise überprüfen, ob dann was passiert. Ich werde von meinem nächsten Gehalt jedenfalls in “vorauseilendem Gehorsam” was abzwacken :)
3. Ich hätte generell mit einem Abo-Bezahl-Podcast auch so meine Probleme - allerdings fände ich es überhaupt nicht schlimm, wenn ich wüsste, dass Abonnenten die (gleiche) Sendung 1-3 Tage früher erhalten. Das widerspricht mMn auch nicht dem “Prinzip Podcast” - Leo Laportes Tech Guy Sendung läuft auch früher im Radio ;)
4. Schon problematischer, aber möglicherweise auch ok wäre eine zweigeteilte Sendung (die dann aber ruhig länger, also 1.5-2 Std sein dürfte). In der ersten “Gratis”-Stunde gibt’s dann den mehr oder weniger gewohnten Podcast, im zweiten Teil gibt es nur für Abonnenten beispielsweise Interviews oder tiefergehende Beschäftigung mit einem oder mehreren Themen.
Wenn der Betrag wirklich auf micropayment-mäßige 1-2 Euro pro Monat hinausläuft, könnte ich mir schon vorstellen, dass einige den “erweiterten” Podcast bezahlen würden. Das ist ja der gleiche Betrag wie für eine Computerzeitschrift ohne DVD - das kann man sich schon mal gönnen und leisten :)
Die gleiche Sendung für Geld würde meiner Auffassung nach aber sicher einige Hörer kosten. Nicht, weil sie euch dann nicht mehr mögen, sondern weil ihm Internet einfach die “krieg ich für umsonst”-Mentalität doch überwiegt - und eine Bezahlung auch immer etwas schwieriger ist, und die Leute faul sind :)
Hi,
vielen Dank für deinen Input. Ich werd mich die Tage mit Matthias zusammensetzen und die Ideen mal durchsprechen. Das einzige Problem ist momentan noch, dass ich recherchieren muss wie es mit den Steuern abläuft. Vermutlich werde ich die “Spenden” regulär mit 19% versteuern müssen. Aber ansonsten ist es sicherlich eine praktikable Idee.
Hallo
wollte auch mal meinem Senf dazu geben wenn auch erst so spät^^
Ich würde eher zu Abo-Modell tendieren gibt es auch einen Grund für.
Siehe den ehmaligen Sender GIGA.
Die hatten auch eine Model kostenlos im Fehrnsehen und im Internet und einmal bezahltes GIGA (d.h. ohne Werbung und mehr ein 2ter Sender GIGA II).
Die meisten Kids haben da auch das immer erst kostenlos gesehen aber dann irgentwann die 2 Euro von ihrem Taschengeld abgezwackt.
Auf Z! projeziert würde ich da meinen entweder.
Kostenlos: Podcast aller 2 Wochen.
ABO:Podcast jede Woche.
oder das mit 1 und 2 Stunden.
D.h. also das Abo modell funktioniert!!!
und du sagtest doch 60% Stammhörer.
Wegen den Spenden 1 Variante.
Eher für spezielle Sachen also neuer Server etc...
Ich stünde aber eher hinter dem Abo-Model,
da das einfach mehr Regelmäßigkeit hat.
Spenden kommen ja nun auch nicht regelmäßig.
Wegen Werbung das ist ein schwieriges Thema und da kenne ich mich nciht mit aus.
GL&HF
Hoffe es geht weiter!
Also mit den Spenden würde schon so weit funktionieren, als das wir so lange abwarten würden bis die nächste Sendung finanziert wird. Matthias und ich sind uns einig das wir nicht denen die momentan nichts zahlen können den Weg zu unserem Podcast versperren wollen, aus dem einfachen Grund das wir alle sehr viel von kostenfreien Angeboten profitieren.
spendenbarometer: finde ich auch gut.
limit für produktion: auf alle fälle. so ein limit ist ja nicht zwangsläufig statisch. ;-)
lg
Kurzform:
1. Verstehe ich vollkommen, nicht nur diese Argumentation.
2. Kann ich das sehr gut nachvollziehen - habe meinen Blog aus ähnlichen Gründen beendet.
3. Alternativen: Siehe bitsundso.de (plus).
4. Vergisst Donations (funktioniert nicht).
5. Möchte man einen Podcast auch (verständlicherweise) kommerziell betreiben, muss man mehr Sachverhalte als News/Kommentare bieten. (auch wenn ich schon mitbekommen habe, dass ihr durchaus viel Zeit in Recherche investiert). Ihr habt ja schon vermutlich eine gewisse Hörerschaft aufgebaut, nutzt es! Weiter so!
6. Servertraffic/Limitationen sollten keine Hürde sein - das Problem haben andere auch nicht.
<= nicht böse gemeint nur in Kurzform direkt geschrieben ohne dies in Geschenkpapier zu verpacken.
<= nur mein(e) subjektiver Eindruck/Meinung.
ich bin auch ohne weiteres bereit monatlich ein paar Euro zu berappen, egal ob über spende oder abo. man gibt bisweilen so viel geld für allen möglichen schnick schnack aus, da sollte es auf ein paar Euro für euren podcast nicht ankommen. eine finanzielle lösung wäre mir persönlich auch lieber als werbung. die überspringe ich nämlich sofort und konsequent. aber wie auch immer, ich hätte auch gerne, das es wieder weiter geht.
hi leute,
ich bin ehrlich und muss sagen, dass bezahlung im www noch überhaupt nicht mein ding ist. das wird sich aber sicherlich ändern.
habt ihr mittlerweile nicht so eine große breitenwirkung, dass ihr euch werbefinanziert halten könntet?
Nein, selbst der Computer Club 2 hat Probleme und die sind bedeutend größer als wir. Breitenwirkung heißt in der aktuellen Werbebranche auch schlicht und einfach nur hoher Traffic auf der Website, für einen Podcast ist das allerdings unbrauchbar als Maßstab. Abgesehen davon, das die Werbepreise durch die Wirtschaftskrise auch immer schlechter werden.
Der Artikel hier zeigt eigentlich auch ganz gut, dass Werbung allein nicht die Lösung ist, egal wieviel “Breitenwirkung” man hat.
Hallo Mathias und Timon. Ich bin schon seit längerem begeisterte Zuhörerin von Eurem Podcast und wäre bereit, einen monatlichen Beitrag zu zahlen. Obwohl ich oftmals eher der Meinung von Mathias bin, bin auch ich selbständig tätig und weiss, was es heisst, wenn man alles selber finanzieren muss.
Von daher verstehe ich die Argumentation von Mathias nicht. 1. ist sein Gesprächspartner selbständig, und 2. weiss er ja selber, wieviel Aufwand dahinter steckt. Dass neues Publikum durch einen bezahlten Podcast verhindert wird, glaube ich nicht. Man könnte ja z.B. eine eindeutige ID vergeben, die genau dreimal einen Podcast freischaltet. Nach dreimaligem Hören sollte es möglich sein, zu entscheiden, ob man weitere Podcasts hören möchte oder nicht. Und für Menschen, die wie im Beispiel weiter oben, wirklich kein Geld haben, weil sie von Hartz 4 leben, die können ihre Situation ja schildern. Und dann macht man ne Ausnahme und schaltet weitere Podcasts frei. Andererseits kenne ich mehr knausrige als grosszügige Menschen. Bleiben die knausrigen weg, auch gut ;-) Dafür kommen vielleicht ein paar mehr, die bereit sind, für gute Information zu bezahlen und auf schlechte zu verzichten.
Was mich persönlich eher stören würde, wären die Werbeschaltungen, v.a. die akustischen. Von überall her werden wir mit Werbung zugemüllt. Mir wäre recht, wenn nicht auch noch hier. Andererseits würde ich die Kröte schlucken, wenn es der Sache dient. Eure Sendungen sind wirklich sehr gut. Sonst höre ich nur noch Sendungen von ccc-express und mobmac, weil ich u.a. auch Mac-Besitzerin bin. Also weiter so Ihr beiden :-)
Hi,
vielen Dank für dein ausführliches Feedback.
Ich denke die Möglichkeiten liegen auf der Hand, entweder wir pflastern alle Möglichkeiten die wir haben mit Werbung inkl. Audiowerbung und kommen möglicherweise an den Punkt wo wir halbwegs eine Gegenfinanzierung erreichen oder wir bitten unsere Hörer den Podcast zu finanzieren, so dass wir im Gegenzug auf Werbung verzichten können.
Ich persönlich hätte den Wunsch, dass wir ein von Hörern finanzierter Podcast werden und dadurch auf Werbung verzichten können. Das kommt allen zugute und ich denke man fühlt sich dann auch mehr der Sache und den Hörern verbunden als den Werbekunden. Wir wären dann wirklich unabhängig, eine Freiheit die die meisten von Geld abhängigen Projekte nicht haben.
Ich denke bei den meisten Projekten funktioniert es nicht, weil der Nutzer keinen persönlichen Bezug zum Projekt hat. Mein Eindruck ist aber, dass wir eine Chance haben und diese würde ich gerne nutzen. Damit wäre unser Podcast recht einzigartig und wenn die Wikipedia es schafft warum sollte es bei uns dann nicht auch möglich sein.
100% einverstanden, aber ich glaube es bedeutet für Euch beide eine dauernde Verpflichtung Euren spendenden Hörern gegenüber. Ich bin nur ein Teil der anonymen Masse. Ich verschwinde, wenn es mir passt. Ihr nicht!!
Soweit es mich angeht, bin ich der Meinung, dass man alles (in zumutbaren Grenzen) versuchen sollte, damit Euer Podcast weitergeht. Er verdient es.(..und mehr als nur einen Euro)
Heiner
Wenn wir oder zumindest ich, den wirtschaftlichen break-even-point erreichen, ist es ja auch kein Problem eine regelmäßige Produktion aufrecht zu erhalten. Nur so muss ich mich halt immer den Sachen zuwenden die mir meinen Lebensunterhalt ermöglichen.
Ich sehe es ähnlich wie Zuhörerin,
ich bin eher bereit etwas im Abo zu bezahlen, als mit Werbung zugemüllt zu werden - nur möglichst einfach muss es sein.
Ich könnte mir folgendes Modell vorstellen
(mal so dahingesponnen):
- beim Download jeder Sendung mit meinem podcatcher poppt ein Fenster auf, in dem es drei Buttons gibt:
a) 1-Klick-Bezahlung (paypal, firstgate...)
ich klicke und freu’ mich dass ich eure tolle Sendung unterstütze, und bekomme eure Sendung sofort in der Vollversion
b) registriercode eingeben
ich bin bei euch registriert, logge mich ein, kopiere den code der aktuellen Sendung, wechsle zurück zum podcatcher und füge den code ein. Dann bekomme ich euren podcast in der Vollversion und freue mich, euch im Kampf gegen Bots zu unterstützen.
c) Schnuppersendung
ein Freund hat mir euren Podcast empfohlen und ich möchte reinschnuppern. Deshalb wähle ich Option c) und bekomme einen 15 minütigen Ausschnitt der aktuellen Sendung. (und beim nächsten Mal wähle ich dann sicher b)
--------
wenn technisch nicht machbar, könnten a) und c) verschiedene Podcasts sein, und statt b) könnte man sich die Sendung von eurer Website laden, wenn man sich eingeloggt...
viele Grüße,
und weiter so und vielen Dank für die bisherigen Sendungen,
Frank
Wird nicht funktionieren. Nicht nur zu kompliziert sondern: Wahrscheinlich hören 60-70% der Hörer via iTunes den Podcast und sehen die Webseite nur als Ergänzung. Über die Webseite Podcast laden geht bei iPod-Nutzern ÜBERHAUPT GAR NICHT.
Schnuppersendung ist aber - ich hab’s auch mal erwähnt - eine Idee. Da würde Z-News reichen oder wirklich nur ein schneller Zusammenschnitt der langen Sendung mit einigen Highlights die qualitativ ausreichen um in die Charts zu kommen. Oder umgekehrt: Der jetzige Podcast wird wegen der guten Position mit einer Kurz-Version veröffentlicht und verweist auf die Bezahlversion. Kann iTunes Abo mit monatlich zahlen? Können andere Podcast-Tools das auch?
wenn ich noch Student wäre, wäre ich vermutlich bereit, pro Sendung 5-10 Minuten Aufwand darin zu investieren, um eine manuell runtergeladene Sendung in meine iTunes Bibliothek zu importieren und dann auf meinen ipod (den ich wahrscheinlich gar nicht hätte) zu übertragen. Weil es mir die Sendung (und deren erhalt) wert wäre.
Ob das mit der Masse der Hörer funktioniert ist Spekulation, möglicherweise nicht. Wäre aber auch egal, oder? (Man würde ja Niemanden aussperren)
schönen Gruß,
Frank
Vielen Dank für euer Feedback. Ich les mir eure Kommentare aufmerksam durch. Momentan bin ich jedoch mit Umzugsvorbereitungen beschäftigt, deshalb habe ich keine Zeit mich hier weitergehend zu äußern.
Hallo,
ich habe euren Podcast damals durch eine Empfehlung aus dem bitsundso Forum gefunden. Ich höre euch, wenn ich Zeit habe, nebenbei während ich andere Dinge am Rechner erledige. Eigentlich habe ich viel zu viele Podcasts abonniert und da ich auch regelmäßig Technewsseiten durchsehe, höre ich hier selten ein unbekanntes Thema.
Sehr interessant fand ich allerdings damals eure Sendung mit einem Gast zum Thema Japan.
Bezahlen würde aus den oben genannten Gründen für diesen Podcast nicht. Mit Werbung hätte ich kein Problem, da ich diese aus amerikanischen Podcast kenne. So wie ich die Podcastszene überblicke, scheint dies in Deutschland allerdings im Moment noch kein tragfähiges Konzept zu sein.
Hallo,
ich habe jetzt die 44 Euro für Bitsundso Plus abgeschlossen (viel Geld), aber ich wurde halt gezwungen, wenn ich den PLUS-Content haben will; und er ist nicht viel mehr als der kostenlose). Nach der Nummer zu urteilen, die ich da bekommen habe W180X muss einiges reingekommen sein.
(Wurde ja eine Undsoversum GmbH gegründet.)
Ich habe euch ja öfter Vorschläge gemacht, aber das wichtigste was ihr machen müsst ist:
Produzieren.
Ohne regelmäßigen Podcast verliert ihr eure hörer (deshalb meine Vorschlag den Podcast zu teilen auf tägliche Podcasts (travicverteilung)).
So und nun was Neues:
Macht einen Aufruf in den nächsten Podcasts.
Schaltet eine Mailadresse z.B. 12Euro@zpod.de / 24Euro@zpod.de frei.
Und jeder soll eine Mail mit “Ich will” im Betreff an die jeweilige Adresse schicken, wenn er überweisen würde.
Ihr zählt nur die Mails.
Den Aufruf kann man ja über 4 Sendungen halten. So, jetzt produziert ihr erstmal 4 Sendungen (regelmäßig); mit Aufruf.
Und ihr schaut, ob das Geld, wenn nur 25% später tatsächlich überweisen, euch reicht.
Wenn nicht, dann stellt ihr den Cast ein.
Reicht es, dann Antwortet ihr auf die eingegangenen Mails mit einer Mail in der die Kontonummer steht; und gut ist.
Wenn dann das erste Geld eingeht seht ihr ja ob es tatsächlich passt.
Ohne auch nur ungefähr zu wissen, ob überhaupt jemand bezahlen würde, ist
alles Andere doch überflüssig.
Und wenn keiner Geld für einen sowieso kostenlosen podcast zahlen will, macht Pluscontent.
Hat mich auch überzeugt. 12 oder 24 Euro wären mir aber 1000mal lieber gewesen.
Gruß Martin
Bezüglich Hosting solltet ihr euch evtl. mal Amazon S3 ansehen!
Nicht sehr teuer und auf sehr viele Server verteilt.
Danke für den Hinweis. So bald ich wieder Internet habe und ich sehe kann ob es mit den Spenden funktioniert, kann ich das mal genauer anschauen.
So, hab es doch mal gleich durchgerechnet. Das rechnet sich nicht mal ansatzweise. Für das Geld, dass ich für den Traffic zahlen müsste bekomme ich einen größeren eigenen Server.